zum Mond gehörte. s. Daß die Bewegung des Bo-gens genau der Bewegung des Monds entspricht,
Daß das Zentrum der vom Nordscheinbogen ausgewor»fenen Stralen, meistentheilö im Monde ist. 4. Daßwenn der Mond sich unter dem Morgenhorison befindet,die Stralen in der östlichen Himmelsgegend; und wenner sich unter dem Abendhorison befindet, in der westlichenHimmelsgegend zum Vorschein kommen. Kurz: ich ha»be beobachtet, daß eben die Phänomene eine Verbindungmit dem Monde haben, die ick oben von der Sonne an.gesühret. Jedoch bestehet der Unterschied und das Beson-dere darinn, 1. daß wenn der Mond sich über dem Hori-son befindet, verschiedene von der Materie des Nordlichtsentstandene Phänomene erscheinen, die zum Mond gehö»ren; dergleichen sind Nebenmonde, Mondsringe; ver>schiedene zu gleicher Zeit erscheinende Halbzirkel, Bogen-schnitte, und tausend andere Gestalten, die nach optischenGesetzen auö der Stellung des gegenwärtigen Mondes,von der Lage, der Bewegung, der Dichtheit der Materiedes Nordlichtes offenbar herkommen. Zweitens, i aßwenn der Mond und die Sonne sich zu gleicher Zeit uimrdem Horisonte befinden, oder wenn die eine unter, derandere aber über dem Horilon stehet, zwey und mehrereBogen zu gleicher Zeit erscheinen, von denen die einen dassüdliche, die andere das nördliche, oder alle zwar das näm»liche Hemisphänum, aber in verschiedenen Gegenden undNeigungen gegen einander einnehmen, und sich oft unter-einander durchschneiden; wieder aber mit der Beschaffen»heit, daß, wenn man der Richtung dieser Bogen nachge»het, man das Zentrum von einigen Zunächst durch denMond; von andern, durch die unter dem Horiwnr de»findliche Sonne gehen findet; das hejst, daß umhin ei»nige dieser Bogen mit dem Mond, andere mit der Son«ne zusammenhanqen. z. Wenn zwey stralende Nord»lichcer zu gleicher Zeit erscheinen, wenn die Sonne und der
L s Mond