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Zweiter Band.
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sogleich in Schnee verwandelt, und gleichsam aus denWolken herabgegosscn; man kann daher diese Region dasGebiet des Schnees nennen. Die untere Gränze dieserAcmosphärenregion ist also iin Schneezuge; wie weit sichaber die obere Gränze erstrecke, das ist uns unbekannt; siegehet aber vermuthlich über die Gipfel der höchste» Ber-ge hinaus, weil einige Wolken sich noch weit über dieseerheben, und in den Lüften schwimmen. (H. azi z.) Dieuntere Gränze der Schneercgion ist mit der Oberflächeder Erde nicht ganz gleichlaufend; sondern sie senket sichherab, je mehr sie sich von der heißen Zone gegen die Po,le zu entfernet- In der Mitte der heißen Zone ist dieseGränze um 24? 4- Klaftern über die Meeresfläche, zuAnfang der gemäßigten Zonen gegen 2100 Klaftern er-haben; sodann erstreckt sie sich bis gegen den Gipfel desBerges Teneriffa, und in Frankreich und Chili wird ihreErhöhung ungefähr 1 502 big 16eo. Klaftern betrogen;und fo ferner gegen die Pole zu, bis sie endlich unter denPolarkreisen den Erdboden selbst berühret. (H. 2Z1 z.) Danun der Berg Chimboraco zr > 7 Klaftern über die Mee-reefläche erhaben ist, so ist fein Gipfel bis gegen 800 Klaf-tern herunter mit ewigem Schnee bedeckt; und da manbeobachtet, daß die Wolken noch um 400 Klaftern höhersteigen, so wird der Durchmesser der Schnecregion nachder Höhe wenigstens 1200 Klaftern betragen. Wennes also im Gebiet von Peru einen noch höhern Berg gäbe,auf welchem ein Beobachter stünde, so würde er dieSchneezone sehen, die sich von der Erde, oder von derOberfläche des Meeres in einer Höhe von 2440 Klafternansänge, und in einer andern Höhe von 4000 Klafternendigte; nicht als wenn in dieser Höhe die Kalte aufhörenmüste, als welche vielmehr in dem Verhältnis der Enr-sernung von der Oberfläche der Erde zunimmt, sondernweil die Wolken nicht höher steigen; über dieser Schnee,region oder Zone also würde der Beobachter eines ewig

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