Band 
[Dritter Theil. - Fünfter Theil.]
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§8 Von oberschsachtigen Mühlen.

wenn die eine oder die andere von beyden Schaa-ken, z, V. 4 Zoll niedersank, die andere auch 4 ^akkZoll in die Höhe gezogen ward, und beyde durch- Haltlaufcnen Raume würden sich, so wie die Gewichte ^in!auch, gleich seyn. Wollte man aber bey letzter Ver-wechselung des Waagebalkens beyde vorerwähnte ^Gewichte anhangen, so könnte bey diesem Verhält- hab>

niß kein Gleichgewicht erfolgen, sondern man muß- armte , wenn das Gleichgewicht hergestellt seyn sollte, Beian dem kurzen Arm der Waage nicht allein nochein Pfund Gewicht, sondern auch noch z Stück»on der Hälfte des langen 'Arms vom Waagebal-ken, wenn M. derselbe als materiell angenommen 3nuwird, anhangen: man könnte also mit einem ^Pfund an dem langen Arm zwey Pfund an dem ""dkurzen im Gleichgewicht halten. Gesetzt abernun, man wollte die zwey Pfund Gewichte an dem ^kurzen Arme wie vorhin z. B. ebenfalls 4 Zoll indie Höhe haben, so würde bey so gestaltet Sache, ^ -nicht wie vorhin bey «der gleicharmigen Waage das dln<Gewicht an dem langer» Arm 4 Zoll, sondern 8 ZollRaum durchlaufen müssen, wenn ersteres, wie be-kannt, 4 Zoll Raum durchlaufen sollte. Aus die- ^ ^ser nun' sehr allgemeinen Demonstration werden ^meine praktischen Leser sehr deutlich bemerken, daß .jm Gleichgewichtsstand bey jeder Maschine (weil sie ^ebenfalls aus Hebeln zusammengesetzt sind) das ^

näm-