Band 
[Dritter Theil. - Fünfter Theil.]
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der Getreidemühlen.

uM. §.9.

ischcli Cg ^ar indessen viel gewagt, dem gewalt-len lawe Element des Wassers, künstliche Müh-- ^ trage,, und zu treiben anzuvertrauen;

aberoch viel kühner war es den nicht min-fällk, der starken und gewaltsamen, immerfort ver-; i»l ^'derlichen Wind zum Mahlen anzuwenden.>rste>l ist aber doch möglich geworden, Mühlen>ert§, iu erstndcn, die der Stärke des Windes'tro-iebö» und er gehorchen muß diese Werke in^ Bewegung zu setzen. Es ist indessen sehr un-,estl> wahrscheinlich, daß schon die Römer Wind-ung w,ih^ gehabt haben sollen, dessen ungeachteti»^ ^ doch Pomponius Sabina ohne Erweis be--ück' ^a>jptet. Vitruvius hat an dem Ort seiner Schrif-hle» xx alle biegende Kräfte nennet, auch

;ä^ die Anwendung des Windes gedacht, aberdi§ di'eh^ em Work von Windmühlen erwähnet,ch Herr P. Beckmann hält ebenfalls die Erzäh- lung eines alten böhmischen Annalisten für falsch,lhr« wehu^jch dass^man in Böhmen schon vor demHst »Fahr 71 8 Windmühlen gehabt, und erst nach>ia, diest,, Wassermühlen angelegt haben soll. Viel-leicht hak er steh aber versehn und anstatt Hand-Roßmühlen Wassermühlen geschrieben. Manhat indessen behauptet, daß die Windmühlen