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Dr. A. Thaer's Beschreibung der nutzbarsten neuen Ackergeräthe / [Albrecht Daniel Thaer]
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22
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j. i, ist die Dicke lies Bodenstücks des Kastens;

b- die Aushöhlung, -worin die Walze lauft, welche mit einem Stück-chen dünnen Leder, so weit der dunklere Strich gehet, zu meh-rerer Dichtigkeit ansgefuttert werden kann.

d. die Öffnung, wodurch die Saat auf die Walze fällt.

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g. die Stellung der Bürste.

Fig. 5» der Grundriss des Saatkastens, mit den Öffnungen 1 5im Boden.

Ohnerachtet diese Säemaschine blos zum Reihensäen erfundenUnd bestimmt ist, so kann man sich derselben doch auch zur Aussaatin die Breite sehr gut bedienen, wenn man die Trichter abnimt. Siestreuet dann die Saat viel egaler aus, wie irgend ein Mensch sie mitdem Wurf aussäen kann. Freylich kann ein Mensch damit ohngefährnur halb so viel Land, wie durch den Wurf, in einem Tage besäen-aber man kann jeden Menschen dazu brauchen. Der Einwurf, dafsdiese Aussaatmethode die Kosten des Ackerbaues vermehre, ist thö-rigt. Sie erspart ein sehr beträchtliches, wenn sie nur, wie zuver-lässig geschehen kann, 4 der Aussaat bey der gleichen Verdrehung derSaatkörner erspart. Wollte man aber eine Maschine zu dem Zweckemachen lassen, so müsste man den Gängen der Walze einen gleichenAbstand geben.

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Mehrere praktische Landwirthe, \Velche bey mir die Würkun» die-ser Maschine sahen, wünschten sich eine solche, ohne die Reihen-Saat zu wollen. Ich weifs indessen nicht, ob jemand die Absicht zurAusführung gebracht hat. Auf geeggetem Lande habe ich die Saat zumUnterpflügen, auch o h n e die Trichter abzunehmen, oft damit aussäenlassen. Die Köinei vertheilen sich doch sein gleichmäfsio-