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Betrachten wir noch die wettern Gebiiulichkeiten!
Außer dem im Maximum bis 1616 m („Matte" im Gafierthal) ansteigenden,Winterwohnhaus und der mit demselben mehr oder weniger eng verbundenen Stall-schener („Gaben") besitzt eine St. Antönier Haushaltung meist noch folgende Ge-bäulichkeiten:
1. Eine „ Vorwinternng ", zum Aufenthalt im Frühling und „Vorwinter",etwa den „Mayensäßen" anderer Alpgegenden entsprechend und ganz analog wie dasWinterhaus gestaltet (meist aber mit offener Feuerung), aus Wohngemach und Gabenbestehend.
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Fig. 1S.
Alp-Gemach auf Partnun-Stafsel. Großer Stall mit angebautem kleinem Wohngemach,alles aus Rundholz, Stall mit Buntwerk.
2. Eine „Alp Hütte"; da während der Alpzeit die ganze Familie auf der Alpsich aufhält, sind diese Alphütten weit wohnlicher ausgestattet, als die „Sennhütten"der meisten Alpen .
Sie bestehen meist aus einer großen „Sennhütte", welche die Feuerstelle zumKäsen und Kochen, und unter demselben Dach Milch- und Käsekeller, den Stall unddie Heubühne enthält. Daran ist meist das kleine Wohngemach angebaut; (Fig. 15),seltener ist alles unter einem Dach. Hier ist alles Blockbau aus Rundholz; Rauch-fang und Schornstein fehlen; die Feuerstelle bildet das Centrum der Anlage undempfängt den Eintretenden. Es zeigt also die Alphütte, namentlich in der Lage undGestalt der gemauerten Feuerstätte als Centrum des Hauses einen ursprünglicherenPrimitivern Typus als das Wohnhaus im Thal.