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übereinander stehenden Flüssigkeiten wechselweiselüftet.
Lossie’s geöfnet. Laborator. S. 56.
3) Hahnemanns Absonderungsgefcks.
Eine schmale cylindrische Flasche, welche einpaar kleine, wie Hähne senkrecht durchbohrte, Tu-bulatrühren unter der halben Höhe hat. Statt desHahnenwirbels ist in diese senkrechte Durchbohrungein Federkiel gesteckt, dessen offenes Ende nach un-ten schaut, sein mittelster Theil aber sich mit einemkleinen Loche nach der Flasche zu öffnet, wenn derKiel so gestellt ist, dass die abgesonderte Flüssig-keit auslaufen soll. Der über dem Hähnchen empor-Stehende Theil der Spule ist massiv, dass man mitihm den Kiel im gläsernen Röhrchen wiilkührlith aufund zudrehen kann. Die untere Oeffnung der Spulewird, um die Flüssigkeit aufzufüllen, in die Alün.düng eines kleinen Gläschens gebracht. — DieseVorrichtung ist zur Absonderung der Naphthen undder ätherischen Oehle sehr bequem, und allen anderndergleichen Geräthschaften bei weitem vorzuzieher.
Apothekei-lex. j ThI.
4) Hahn e m a n n s Scheidetrichter.
Ein kugelrundes Gefiiss mit einer Hauptmündung,und an zwei einander entgegenstehenden Flächen inRöhren verengere , die in eine haarförmige Spitzeauslaufen. Das Gefäss wird von oben gefüllt, undluftdicht geschlossen. Die zuvor mit Wachs verkleb-ten oder zugehaltenen Haarrohröffnungen lüftet man,
sobald