der auf einer von seinen Seiten, oder aus der Mittesenkrecht sich erhebt, und durch eine oder mehrereschiefe Oeffnungen mit dem Feuerheerd Gemeinschafthat. — So gemeinnützig und bequem auch dieserOfen zu seyn scheint, so beschwerlich und umständ-lich ist doch seine Beschickung, dass man sich jetztlieber statt seiner zu vielen Arbeiten, die einen ge-ringem Wärmegrad erfordern, des Lampenofens be.dient, denn einmal kann doch nach jenen verschiede-nen Arbeiten das Feuer nicht immer so verhältniss-mäsig modificirt werden, als es nöthig ist, und danngehen in ihm die Arbeiten weit langsamer und un-vollkommner von Statten, zu geschweigen, dass die-se nicht gerade in eine Zeit fallen , und endlich einsolcher immerfort stark geheizter Ofen bald durchge-brannt wird, also immer Ausbesserungskosten nöthigmacht.
Libavius de Athanore. 1600.
I. Hartmanni Opp. omnia med. chym. Frkf. a. M.i68.i, Tom. IV. Tag. 52 . Fig. 5 ’
II. Lud olf die in d. Medicin siegende Chymie. Lrf.1743 . I. Fig. II.
Cr am er El. a. docimast. I. Tab. IV. Fig. I.
Waller, a. a. O. Taf. IV. Fig. io 5 -
b) Ludolfs verbesserter Athanor.
Hier ist der Rost nicht gerade unter dem Atha-nör angebracht, weil die Luft die Hitze zuweit inden Thurm treibt und viele Kohlen ohne Notli ver-zehrt; auch liegt der Rost nicht mehr horizontal,sondern perpendiculär, damit die Kohlen aus dem
Atha-