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4 (1819) Roth- und Gelbfärberei / von Johann Bartholomae Trommsdorff
Entstehung
Seite
267
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«ine bedeutendere Erhitzung des Färbrbades,selbst bis zum Sieden, hervorbringen. Da dieQuerzitrvnrinde eine ziemliche Menge Gerberstoff enthält, welcher die Farben mehr in dasTrübe ziehen könnte so thut man wohl, etwasTischlerleim im Wasser zu lösen, und in daSFärbcdad zu schütten, um diesen Stoff nieder«zuschlagen. Einige sehen Eier zu Schaum ge«schlagen zu, andere nehmen Gedärme, oder unrgegerbte Häure, welches aber alles auf einsund dasselbe hinausläuft.

§ ZiZ.

Auch hier bietet sich dem Färber ein großesFeld von Beobachtungen und Versuchen dar:wenn er mlt andern Alaunbasen und metalll«scheu Grundlagen auf den Färbestoff zu wirkensucht, und besonders Rücksicht auf die Zeit unddie Temperatur nimmt, in und bei welcher derFärbungsprozeß vorgenommen wurde. > Ganzvorzüglich schöne Olivcnfarben werden mit einergemischten Beize aus essigsaurem Toy und es«sigsaucern Eisen erhalten; auch kann man denBädern Krapp und andere Färbestoffe zusetzen,um verschiedene hierhergehörige Farbenstufeszu erhalten.

DaS Kelbsärben mit Orlean.

Der Orlean ist «ine Substanz, welche viel«Eigenschaften eines Harzes hat; und man färbtdamit, nachdem man die Waare gut gereinigethat, auf eine sehr leichte Art. Man reibt «i»nen Theil Orlean mit drei Theilen Pottaschezp einem feinen Brei- diesen bringt man in