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Kolorirung der Baumwolle und der Leinen, ganzvorzüglich aber zum Druck und zum EinwahlenMit dem Pinsel in die Lolkone, folglich zurtoxischen Färberei.
§- ZI7-
Um die Baumwollentücher oder Garne mitdem Deergelb zu färben, verfährt man auf frl«gcnde Art. Man nimmt auf ic> Pfund zu sar«bende Waare l A Pfund Levantiner oder Per«fische Grlbbeeren (wendet-man andere Sorten«n, so muß man mehr nehmen) bringt diesein einen HSlzernen Kübel, und übergießt sie mitiz Maß siedendem Wasser. Dieses läßt manzwei Stunden sang darüber stehen, und gießtdann die Färbebrühe ab. Die Maare wird dannmit salzsaurem Zinn, oder essigsaurem Thon,oder auch mit Alaun gebeizt, getrocknet und gerreiniget. Die Färbebrühe bringt man in einenkupfernen Kessel zum Sieden, und färbt sie aus.
Mvn darf die Beeren nicht kochen, sonstwird die Brühe schleimig, und läßt ihren Farbe-stoff nicht leicht fahren.
Wa« die Anwendung dieser Beeren in an-derer Hinsicht betrifft: so werden wir in derFolge Gelegenheit haben, an dem geeignetenSrte darüber zu sprechen.