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Laufs um die Sonne zueignete. Ein ovsler Circul kommt mir auch selb-sten viel vernünfftiger vor, denn es last sich Sommer und Winter,Herbstund Frühling, kurße und lange Tage viel deutlicher erklären, wie diekiZur'Is'o. XIV. Lg^xi. vorstellet. )oti. Xeplerur entdeckte seine Gcdancken^nno 1609 in seinen Lommsutsriis tiellL XIgrti?. Er ist zwar
bald axpl-obitt, bald corr-Zi'rt worden, doch ist es von denen meisten gx>.xrobirt blieben, und ist dieser Xlotu, gar nicht contl^s NÄkursm, wie Herr<Sortfcied Hensei in seinem Xlolsischen Welt- 8vllemsre zu behaupten sichvornlnnnt. Er spricht, es geschahe nur oprice. aber nicht pl^lice; und indem Schluß der Note lc x»Z. 127. daß eine eclipr-sche freye Be-wegung Mr nicht in rerum nsturs ist. Ja, ich sage, sein lvlolsisches Welt-Lyüems ist auch niü)t in rerum liskurs. als nur in scincrr eigenen Gcdancken :doch glaube ich, wie ich vorher schon erinnert, der Herr äukor glaubet sel-ber nicht, was er geschrieben; glaubet er es aber, so ist Schade, daß die Ju-gend von ihm solche HttronomischeJrrthüiner einfügen so!!. In denen^tlronomischcn Wissenschassten bey etlichen Stucken einander cnnri»irzu seyn, thut zur Hauptsache nichts ; aber solche Irrthümer sind höchst-unverantwortlich, denn nach seinen Gründen stehet er auf schwachen Füs-sen der ^lironomifchen Kunst. Der Scrupel, welchen andere ^lironom!mit einander haben, hebet die Gewißheit der Rechnungen nicht auf. EinIlngelehrtcr fragt: Wie es denn komme, daß die Xl-uUeusgrici, die sonstenin der ttypoktretl vom Wclt-8vllem3ke nicht nnt einander einstimmig sind,doch gleichwohl in Bere6>nung der Finsternisse so genau mit einander ein-treffen können? Darauf gebe diese Antwort: Es kommt daher, weilgleichwohl einerley kroportioi, beybehalten wird; denn wer z.E. die Son-ne gar zu groß macht, der setzet sie auch sehr hoch, und der sie kleiner macht,setzet sie auch niedriger; mithin, ob die Sonne hoch oder niedriger stehet,bleibet doch einerley conischer Schatten, durch welchen der Mond inxi-oxol-tiolljrlicher villan? als viel kleiner hindurch muß, und der Creyß-Laufs wird auch, nach ^ oponion der vermeynten und angenommenen Hö-he, in die Stunden eingetheilet; also bleibet der Llkeötuz. gleich als voneinerley Lsusa. hier auch einerley. Wenn man wissen will, z. E. wie weitder Erd-Schatten von der Sonnen in dem andern Theile der Lufft, oderdes Himmels reiche? so darff man nur die Breite der Sonnen l)ilc> 4.remi-v l'. mit der Höhe ckvickren, so erweiset es sich, wie weit sich derErd-Schatten in die Himincls-kufft hinaus erstrecket. Hat man nunerforschet, wo der Mond stehe, ob im l'enZeo so. 8. v. oder im
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