»42_oäkNX. Von de m prächtigen Epiker.
genennet werden. Vier dergleichen Charten würden das gantze co^ou,ausmachen, und bey jeder Charte eine kurtze doch deutliche Erklärung nö-thig seyn. Daß man aber daraus so gleich Messen wolle: Weil die sovi».Isschen Monden einen so grossen, doch uns zur Zeit noch unbekannten. Nu-tzen auf unsere Erd-Kugel schaffen, so seynd sie ja uns zu Gefallen da underschaffen. Dem antworte ich: Es ist )a noch nicht so gar lange, daß mansie entdecket, sollen sie denn eine solche erstaunende Zeit umsonst gestandenhaben, und noch stehen ? Wer braucht sie denn zu seinem Nutzen? we-der die zu Lande, noch zur See. Die< Gelehrten wissen zwar schon, wassie vor einen grossen Nutzen geben tönten: alleine noch keiner hat denWeg gezeiget, wie sie zu nutzen. Hatte ich gleich in diesem Wercke wollenzeigen, wie und auf,was Art sie Nutzen schaffen könten,so würde es dochvergeblich gewesen seyn, wenn das Haupt-Werck, die Charten selbst nichtdabey gewesen waren. Es ist eine gantz besondere Arbeit, an welcher ichbiß dato nur einen kleinen Anfang gemacht. Es werden zwar viele nichtbegreifen können, was denn wohl die sovjglsschcn Monden in Ansehungderer Seefahrenden vor Nutzen haben tönten, da sie in einer soundenck-lichen Weite von uns entfernet, und man vorher von selbigen nichts ge-wust: alleine ein solcher verstehet nicht den Laufs des gantzen Himmels,derer sieben Planeten,unserer Welt, Ebene und Fluth, kolgr-sindpolar - Stern, oder 8yriur rc. viel weniger was supiter und seineMonden beytragen können. Gewiß ist, wenn dieser Nutzen langst bekanntgewesen, man würde Wunder in denen Schiffarthen gesehen haben, ichwürde auch langst mit dieser sehr nützlichen Arbeit hervorgebrochen seyn,wo mich nicht dieses und jenes daran verhindert hätte, wie ich dennochjetzo nicht eigentlich wissen kan, wenn ich damit zu Stande kommenmöchte. Dieser ArbeitNutzen aber soll sich mit GOttes Hülste äusscrn,und man soll sehen, was vor ein grosses darunter verborgen lieget. Manglaube nur nicht, daß wir den höchsten Gipfel aller Wisscnschafften undGlückseeligkeit erreichet haben, es ist noch vieles dahinten, und wird vorunsere Nachfolger noch allezeit genung zu entdecken übrig bleiben, nur istSchade, daß mannichmahl grosse charaökerilirte Männer das beste unter-drücken. Warum? weil sie es nicht erfunden, so siehet man solches gering
sehen Wisscnschafften, erfordert vielMuhe, viel Schlaff-lose Nachte, vielZeit und Gelegenheit, und dann, was hat man davon? Nichts. Solte