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x. Von bem allerfchönsten Lrtura^
entweder nichts verstanden oder nichts gewust, so hat man mir meinte,zu entwenden gesucht, und zu allein Unglück des ScriKemen, hat man dasunrechte bekommen, auch einige seltsame Schreib-Arten in Tag hineindrucken lassen, daß niemand weiß, ob es gehauen oder. gestochen ist, rvel-ches mehr zum Lachen, als zum Verdruß Anlaß gegeben.
Mir wollen also nunmehro unsere Betrachtungen weiter gehen lassenund den 6ten Creyß unsers 8yKemgrjr vor uns nehmen, in welchem wirden überausprachtigen 8-mi-n mit der grossen Menge seiner vortrefflichenMonden lausten und leuchten sehen: es wird diese Betrachtung nicht allein»iel Nutzen, sondern auch Vergnügen schaffen»
<7^?. X.
Dieses Kapitel stellet uns zu betrachten vor/
den allerschönslen Saturn/ seinen Lauff, seine Höhein der Treffe, seine Natur und Beschaffenheiten : Ob erbewohnt oder nicht? wie seine Creaturen wohl müssen be-schaffen seyn, und was der ^uror besonders au diesem Cör-per neues entdecket hat? auch ob 8»rurnu8 und seine fünffLsrciüres so grossen Nutzen in der Natur schaffen können,als die Mischen Monden?
HL^jeser unvergleichliche grosse Cörper laufst in dem 6ten Crcyße undCircul unsers 8/llem-m», jst also der äusserste, und letzte Cörper,nicht etwan in dem Firmament, sondern nur im gesagten unsernLyNemste, so weit man nehmlich mit menschlicher Kunst und Vernunffkmessen kan, denn biß an denselben reichet die menschliche Kunst, weiter hin-aus ists nicht möglich, eine gewisse Grösse zu Ucrern-lmren. Unsere Sin-nen und Vernunffk muß ohne dem erstaunen über der unermaßlichenTies-fe, die ein nachdenkendes Gemüthe fast ausser sich selbst zu setzen vermö-gend ist, wie man etwa vor der Menge vieler tausend irrdifcher Himmelerstaunet, da immer einer dem andern an Höhe und Tieffe vorgehet, im-mer eine Welt mit der andern um ihre Schönheit streitet, und gleichsamin der Natur es eines dem andern zu Lobe des Schöpffers zuvor thun will.Alle diese tausend Welten, darinnen sich fast unsere Vernunfft vermehret,
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