248 ckk. xvf. Von denm Fix-Stt rne n lnsgemem.
auf der Reise bist, unter Wegs nicht fragen, du findest alsdenn einen fal-schen Weg - Führer, der dich nach Sodoma führet, und da heißts, es isteine grosse Kluft, daß die, so von hinnen zu euch, und von euch zu uns kom-men wollen, nicht kommen. Darum sage ich noch einmahl, ihr sämmt-lichen Menschen, erkundiget euch zuvor in diesem Lande wohl, welches derrechte Weg nach dem himmlischen Jerusalem: er gehet nicht durch Luft,.Elemente, Sphären und alle Sterne durch, darum ist es ein wundersamerHoch freudenreicher Weg.
Es ist bekannt, wie es denen meisten ganh erschrecklich vorkömmt^Haß wir allesammt den Weg des Todes gehen muffen; denn so baldsich in denen Tiefen, oder Höhen, welches gleich viel ist, dieses und jenesausserordemliche 8izaum darstellet, so zittert der meiste Theil der Menschenschon davor, warum ? weil sie sich vor dem Tode fürchten. Derohalbenmacht die Furchtsamkeit der Menschen alles zu übernatürlichen Dingen,j.E. wenn sich r biß z Sonnen sehen lassen, ein dunckler Strich, oder garein Creuh durch den Monds gehet, so ist bey dieser Gelegenheit zu mercken,Laß dergleichen Zeichen nicht in der tiefsten Tiefe unter denen Fft-Gestir-rien gebohren werden, sonder« eine Blendung, welche die In unserer Dunst-Kugel befindlichen Dünste verursachen, wie wir gleich hören wollen.Den 17 Decembr. Anno 1672 des ersten Tages nach der vppoü-iion der Sonnen und des Mondes erblickte man zu Danzig frühe Mor-gens um 6 Uhr und zo als der Mond rr ^ hoch war, drey falsche Mön-chen mit dem rechten in Occillent, wie l'sb. XVI. I -s. zu sehen.Erstlich ward der Mond mit ganh reiner Lust, mit einer doppelten zier-lichst hell gefärbten Crone umfangen, zu beyden Seiten des Mondes er-schienen zwey Schritte eines grossen Circuls, i. r, welche bunt aussahen,wie die Regenbogen, und sich biß zu dem Horizont hinaus streckten: anDenselben stunden r Nacht-Sonnen, oder Bastard-Movden, mit gewaltiglangen und trefflich hellen Schwantzen, als«. l>.d. hatte einen etwas kürtzernSchwanh,« aber zur Rechten viel einen längern;an dem obern Theil derbeyden gegen einander stehenden Circul-Schritten ohnfern von denen Zwil-lingen, wo die mannichfarbige Schritte zusammen liefen, präsentsten sichzwey andere verkehrte Bogen z. 4. über diß gieng ein grosses weisseSCreuh c. 7. 6. durch den rechten Monden, welches sich unterwärts in ei-ner düstern Wolcke verlohr. Nun muß ein Vernünftiger wissen, daß sol-ches im Monath Decembr. und also in der größten Winters - Zeit obser-viret worden ist, da sich der Mond in z gegen ihm über stehenden Eiß-Wolcken bespiegelt hat, und die Ciß-Tbolcken haben alsdenn mit uns Erd-