6 E X X. Von detlen Fir-Stern en gegen Ost en. ZOl
Natur Zusammenhang stelle ich hier rm Kupfer lsk xix. verwund ma-che die goldene Kette der Natur im kleinen sichtbar, daß diejenigen, so der-gleichen Zusammenhang und Jmpreßiou nicht glauben, sich ein Concept zumachen fähig seynd.
Diese c^-ns- soros wird einem jeden der ganßen Natur unver<gleichlichcn Zusammenhang vorstellen können; ja ein Vernünftiger wirddurch diesen Zusammenhang die Jmpreßion von einem in demandemauchwahrzunehmen fähig seyn. Das allerhöchste Licht unter der Gestalt einesalten Mannes ist der erste Punct, wo alle Kraft und Macht ihren Aus-fluß in die sichtbaren und unsichtbaren Wercke hat, es zeiget der ThronenOrdnung und Zusammenhang mit denen Sphären biß in den Punct dersichtbaren Natur, wo die Natur aus 4 Elementen bestehet, und die 4 Ele-mente die Natur ausmachen, zwischen welche der Mensch gleichsam mitseinem sichtbaren und clememischen Leibe geschlossen und gefesselt ist. DieNatur erstreckt sich denn von da sowohl in die lebendig- unvernünftigen,als leblosen Geschöpfe, ja ihre Kräffte continuiren biß in das Innerste derErden, und zeuget in denen tiefen finstern Abgründen die Metalle. Eshänget also die gantze Natur und alle derselben Kräffte auf das genauestezusammen, und der oberste Ausfluß zertheilet sich in die allerentlegenstenTheile, und dependiret eines von dem andern) also, daß keines ohne dasandere bestehen kam Ich überlasse diese sichtbare Zusammenhängung^al-ker Natur-Theile, von dem obersten Licht-Wesen biß in die Finsterniß, ei-nem Kunst-liebenden christlichen Leser zu weiterer' Betrachtung; denn je-mehr er dieses Kupfer betrachten und ihm nachsinnen wird, je mehr wirder zu bewundern finden, und ,e mehr Deutlichkeit wird er bey dem ganßenZusammenhange wahrnehmen. Darum rathe ich einem jeden in der Na-tur forschenden christlichen Gemüthe an, dass es dieses Kupfer nicht oben-hin betrachte, weil das allergrößte Geheimniss aller Dinge darinne lieget;denn wenn der Mensch der ganßen Natur Zusammenhang vernünftig ein,siebet, so wird er dadurch in Stand gesctzek, sich selbsten in und ausser derNatur recht zu kennen, was er gewesen, was er jetzt ist, was er im Todewird, und endlich was er nach dem Tode wieder ist. Also sage ich nocheinmahl, hier in diesem Kupfer kan ein Vernünftiger die Natur erkennen;ein Spötter aber und lgnoram verdunckelt durch l^-Mccupgriort seine Ver-nunft selbst, und wird so viel davon verstehen, als ein Blinder von denenFarben. Denen christlichen Gemüthern aber ratbe ich folgende v-cllgnachzuschlagen, Coloss. 7, 77. Röm. m, z 6 . und Psalm yr, 6 . 7. Die
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