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Vollständige Astronomie, oder: Sonderbare Betrachtungen derer vornehmsten an dem Firmament befindlichen Planeten und Sternen, so wohl ihren Nahmen, Bedeutung und Situation nach, als auch was etwan von einer jeden dieser sichtbaren Himmels-Kugeln vor Meynungen von verschiedenen Auctoribus geheget, und davon wahr gehalten werden: ferner: woher alle Phaenomena, Cometen und dergleichen ungewöhnliche Himmels-Zeichen ihren Ursprung nehmen ... / Eberhard Christian Kindermann
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' Oäk. XX. Don denen Zir-Sternen gegen Osten. zoz

Alles hat seine Zeit, und alles Vornehmen unter dein Himmel hat seineStunde. Ja es liegt alles an der Zeit, Pr. Sal. 9, n. Dieses habe ich inder Betrachtung von Cometen, so diesem Wercke vorhergegangen, auchgewiesen, daß alle Zeit nicht gleich, denn es gehen die menschlichen Geschäf-te nicht allemahl und zu aller Zeit gleich und glücklich von statten. Sprichtnicht Christus Joh. 11, 9. Sind nicht des Tages i r Stunden ? Alswolle er sprechen: Was zu einer Stunde niä)t fort will, gefährlich oderschädlich ist, kan sich leicht zur andern Stunde andern; denn GOtt hatsalso geordnet, daß alle Dinge zu seiner Zeit geschehen müßen. Wohl dem,der die Zeit trifft!

Auin andern, weiset uns Christus selbst auf die Zeichen des Him-mels, Sonne, Mond und Sterne, Luc. ri, rs. Denn der Himmelist ein Spiegel der grossen Welt, 8pecuK,m msjor» mrmcij, darinne einVerständiger sehen kan, was auf Erden geschehen soll. Denn derHimmel trauret, und giebet Zeichen, wenn grosse Straffen auf Erdenkommen sollen, wie der Prophet Esaias im r z Capitel im roten VerseHricht: Die Sternen am Himmel und sein Orion scheinet nicht helle.Die Sonne gehet finster auf, der Mond scheinet dunckel. Ezech. zr, 7.8.Ich will den Himmel verhüllen und seine Sterne verfinstern, die Sonnemit Wolcken überziehen, der Mond soll nicht scheinen : Alle Lichter amHiminel will ich« über dir lassen dunckel werden. Joel r, r 2. Sonne undMond werden finster, und die Sternen verhalten ihren Schein. Daherspricht GOtt: Ihr sollt euch nicht fürchten für den Zeichen des Himmels,verstehe, so ihr fromm seyd, und in meiner Furcht lebet. Denn denen,aus GOtt gebohrcn seynd, und in der neuen Geburrh leben, kan der Him-mel und die gantze Natur nicht schaden. Darum verstehe man mich so,wie ich will verstanden seyn. Wie spricht Psalm 11 r, 7. Wenn einePlage kommen will, fürchtet sich der Gerechte nicht, sein Hertz hoffet un-verzagt auf den HErrn. sind hie heißts : 5 gpieaz clomiosbirur ^llr»,der GOtt-- weise Mensch herrschet über das Gestirne. Denn die, so daaus der neuen Geburrh seyn, sind über die natürlichen Himmel mit ihrem«Wandel und nicht mehr kün oder Söhne Zsrurm, sovis, Ulgrtir, Lolis,r^ercurii k lbull«. sondern kMi Del. dadurch sie sich den Kräften und Im-preßionen des natürlichen Himmels entziehen: Die aber nicht in der neuenGeburth, sondern nach dem Fleische leben, die haben sich zu fürchten, dennsie müssen des Himmels Streiche leiden, weil sie irrdisch ja elementisch gtz-sinnet seyn.

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