c^k. xxlil. Don dem Planeten unserer Welt. 34z
c^k. xxm.
Von dem Planeten unserer Welt. Ob m-
sere Welt gleich also m der Schöpfung wie jetzo aus-gesehen? Warum sie wieder ins Getier muß? Die Noth-wendigkeit zu beweisen, ob unsere Welt, wenn sie ins Lrkergehet, auch ein Comete wird? Der Beweiß davon, ob dieauf der Oberflache zu der Zeit lebenden Creaturen mit insLtker gehen, oder wie solches k^lies geschiehet ? Was sichvor Umstände dabey erzeigen werden? Wie das zu verste-hen, wenn die heilige Schriffc saget, die Menschen lverdeuzagen vsr Wartender Dinge, die da kommen sollen; irem»Vwß der Fimmel Kräfte sich bewegen werden; -rem, SonnhMond und Sterne sollen vom Fimmel fallen, pKMsbetrachtet; und endlich, was der jüngste Tag ei-gentlich heißet und ist?
?8as Wort Welt bedeutet ein vollkommenes zusammen gesetztesWerck und mit viel tausend mahl tausenderley Creaturen besetzteKugel. Den Nahmen Welk erhält sie von ihrer Schönheit,und ist so viel, als schön, heißt beydes die welr, und
auch reinlich oder schön oder vollkommen. Man hat dieselbe nicht an-ders als einen Pallast anzusehen, dessen Grund-Riß die unendliche Weiß-heit gemacht hat, und durch einen allmächtigen Arm erbauet ist, ja undnoch mehr, von der göttlichen Mgegemvart sezieret wird, zum Aufenthaltderer Menschen, und noch viel tausenderley anderm bestimmet ist, wo derMensch in Ansehung anderer Creaturen als ein König regieren soll. In-dem nun derselbe mit einer vernünftigen Seele begäbet ist; so soll er nichtallein darinnen regieren, sondern sie auch in der Vollkommenheit erhalten,in welcher sie GOtt, der grosse Mcißheits- volle Baumeister, erbauethat. Denn der Gebrauch der Welt muß mit dem Endzwecke der Er-schaffung und ihrem Nahmen übereinkommen, auch beruhet alles auf einenguten Anfang und auf ein gutes Ende. Meine, wenn man bedencket,wiewenig der Mensch dieser Absicht nachkommt; so lebet man in der Welt
Hls