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Vollständige Astronomie, oder: Sonderbare Betrachtungen derer vornehmsten an dem Firmament befindlichen Planeten und Sternen, so wohl ihren Nahmen, Bedeutung und Situation nach, als auch was etwan von einer jeden dieser sichtbaren Himmels-Kugeln vor Meynungen von verschiedenen Auctoribus geheget, und davon wahr gehalten werden: ferner: woher alle Phaenomena, Cometen und dergleichen ungewöhnliche Himmels-Zeichen ihren Ursprung nehmen ... / Eberhard Christian Kindermann
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OK ?, xxm. Von de m Planeten uns erer Wett. Z 7Z

ist, das ist in seinem unendlichen Verstände begriffen, auch alle Worte undGedancken der Menschen, und alle ihreWercke, Ps. i zy. v. r. leqq.

Also jsts auch mit seiner Macht und Gewalt: Wie sein Wesen, seinLeben, seine Weißheit unendlich und ewig ist, also auch seine Macht undGewalt. Gleich wie man nichts zu seinem Wesen thun kan, also auchnichts zu seiner Allmacht: und gleich wie man sein unendliches Wesen nichtkan theilen, also kan man auch nichts von seiner Allmacht hinweg nehmen.Und weil auch seine Gewalt keine Creatur hindern kan, darum ist er all,mächtig, und das alles deßwegen, weil sein Wesen, Leben, Meißheit undGewalt nicht können geschieden werden. Von ihm, in ihm, und durch ihnfind auch alle Dinge.

Wenn nun alles gut, so im Himmel, auf Erden, und in allen Crea-toren in einem Einigen ist, so ist dasselbe Einige das höchste Gut. InGOtt, dem Schöpfer aller Dinge, ist alles gut, was in allen Geschöpfenund Creaturen im Himmel und auf allen Kugeln befindlich, denn es ent-springet alles aus ihm, darum ist GOtt das höchste Gut und alles gut.

Was in allen Dingen Stückweise, particulsrirer ist, das ist in GOttumverfaUter, gantz, ungetheilt, und gantz vollkommen. Denn wer sich zttdenen Creaturen wendet, und an denselben hängenbleibet, verwendet sichzu dem unvollkommenen Stückwerck, ist allezeit arm, dürftig, mangelhaft,und gantz unruhig; wer sich aber zu GOtt wendet, der wendet sich zu«höchsten vollkommensten Gut, und erlanget es auch, ja er erlanget in dem-sslben seine höchste Vollkommenheit, ist allezeit reich in GOtt, ruhig undfeelig. Hanget ein Mensch den Creaturen an, so wird er nimmermehr i»denselben das vollkommenste höchste Gut erlangen; derohalben sind alledie, so die Welt lieb haben, unruhig und unscelig in ihrem Leben und i»ihrem Tode, denn sie haben nicht das vollkommenste Gut, darinve die Se--K ruhet.

So gehen wir in GOtt hinein,

Wo ewig Glück und Hcyl wird seyn.

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