Z8o cE xxiy. V on der ParWsischen Welt._
Daß das Licht im Saltz seine nächste Wohnung habe, zeiget vieleLxperiinent». Der täglich vor Augen liegende Salpeter weiset ms anseinen Blitzen, weß Geistes Kind er sey: sein von ihm ausgetriebene.' 8piri-w8 wird in dieser Lichts-Gestalt durch die Kreide sichtoar, daßerberNachtleuchtet. Und ein jedes Oel, in welchem das Licht, als in einer Fetigkeit,sich aufhält, kan gar leicht in ein Saltz Verwender werden; denn ich ge-traue mir alle, auch die höchstgereinigte Ole» VeAetsbilimn. welche gantzdurchscheinend und helle seynd, in kurtzcr Zeit zu einer Erden zu machen,die kohlschwartz ist, und nach deren Verbrennung durch gewisse Hand-griffe ein fettigtes klares Saltz, so sich Blut-roth auslöset, darzustelcn, wiedenn nicht allein aus Urin, Spiriiu Karl 6c. sondern auch aus den,'p^roselbsten ein leuchtendes tvlenllruum zu machen, welches in seiner vebiUsnon.Licht zeiget,und wo es verfertiget ist, einem dicken Salh-Wasser gleich siehet;
HUl poteli cgpere, cspiat.
DieHeyden selbst haben das Saltz in sehr hohem Werth gehalten.Es wird vielen bekannt seyn, daß es nennet etwas göttliches,und
/Vato in Mm-eo. omicum Del corpn». Sie haben,als kluge und, im na-türlichen Licht weit gekommene Leute, nicht ohne gewisses Absehen, die Cör-per derer Todten in unverbrennliche Leinewand,damit nichts fremdes dar-zukomme, gewickelt.und zu Aschen verbrannt, auch in sonderlich darzubereiteten irrdenen, wie einige meynen von Topf-Stein, und bey vor-nehmen Personen in goldenen und silbernen Ui-mz wohl verwahrt, aufbe-halten, denn sie merckten wohhworinnen das unverdcrblichc Wesen beru-he. Sie brauchten auch noch andere Besässe zu Aufbehaltung derer vordie Verstorbenen vergossenen Thränen,als in welchen ebenfalls ein sehrscharf-fes Saltz ist, und dieses Thranen-Saltz-Waster wurde mit der Asche ihrenGrab-Statten einverleibet, als wovon in tvlulW also schrei-
bet, V7rn» lgcrymglis terres ex Irslis »Ilgts eil, vgfculuw eil oblonznm,eolli soAuliior», pvrikorme, ventre smpliore, longitu6!ne guingue nnci«?,«x rubicunäo slbelcevter in ejulmoöi vgfculiz lscr^ma» pro Dekunölis lu-Isr olim colliZebank Komsni, erneue cum reli^ui« inkcrii« tumulis msn-äsbsnt.
Was das Saltz der Erden selbst vor Tugenden habe, wissen dieNachforschet natürlicher Geheimnisse am besten, daher Christus Matth.s, i z. zu seinen Jüngern aus tiefem Absehen gesprochen: Ihr seyd dasSaltz der Erden. Er gebraucht Saltz und Feuer, Marc. 9, 48. alsZynonyms. Ein jeglicher Mensch muß mit Feuer gesalhen werden,nehm-lich auch dermahleins in der Verbrennung, und alles Opfer mit Saltz ge-
saltzen,