zHö eE M. Von denen in der Paradiesischen Welt
limm aus dem MayemThau nach vorhergegangener t-'crii,ei,r»non, unddenn treibet man gleichfalls einen aus der hernach
nimmt man die Asche emes ganhen Krautes, welche mit Wurtzel, Sten-gel und Blattern verbrannt, menget solche unter das von
der Kllaer-Ä kinnnkki, und gicsset auch die beyden vermischten l^irus Fin-ger hoch über die Aschen, schmeltzet die kbiole wohl zu, und sehet es übergelinde Asthen-Warme, so kommt diePflantze mit ihrer Blüthe hervor,und so die Warme wieder aufhöret, verschwindet es wieder. So manein dürres Kraut, oder pl-mam mt-Al-zm gedörret, daß mans init der Handzu Pulver reiben kan, nimmt und halt alsdcnn die Wurhel ganh alleinc indas Wasser ex Millers kismukdi destillirt Z. oder 4. Stunden, so wird diePfianhe so grüne werden, als wenn sie erst aus der Erden genommen wä-re, und so es zuvor Blumen gehabt, wird es auch dieselben wieder bekom-men. Oder, wenn man in ein Glaß dißWajstr thut, nebst einem gebrann-ten Wasser von einem Kraule, welches man will, und seines eigenen Sal-tzes z Quentlein, und man das Glaß also anfüllet, daß es voll werde, eshernach an einen ruhigen Ort stelle^ so wird man sehen, daß in zwey oderdrey Tagen die Pflantze zu wachsen anhebet, gleich dem Kraut, daraus dasSalh und Wasser genommen; so bald man aber das Glaß beweget, s»zergehet auch des Krautes Bildniß, und so man es wieder ruhig stehenlaßt, so wird es wieder wie zuvor. Auch kan man dieses Wunder der Na-tur auf folgende Art vorstellen: Man nimmt Saamen, welcher - undwie vielerlei) man will, doch muß er schön und zeitig seyn, auch bey schö-nen hellen Tagen gejammlet werden, denselben thut man in einen rechtenGlaß-Kolben, so ohngefehr nach Beschaffenheit der Blumen in der Höheeines Armes lang, und das Mund-Loch eines Daumes weit ist, damitman es versiegeln kan, den Saamen also darinnen verwahrt, und im Maywahrgenommen, wenn ein schöner Thau fallt, so sehe den zerquetschtenSaamen in unterschiedene flache steinerne Büchsen, (damit der Saamenicht so dick auf einander liege,) so daß der Thau mit Menge auf denSaamen fallt, denselben feuchte, und ihm seine Nahrungs-Kraft mittheile,unterdessen muß man reine Tücher auf Pfahle spannen, darinnen sich derTbau sammle, daß man ihn ausringen kan, sammle dessen 8. Maaß zu 4.Pfund Saamen, der Saame aber muß vor der Sonnen Aufgang wiedertn sein Glaß gethan werden, sonst verdirbt er. Den in Tüchern gesamm-letenThau muß man fleißig filtriren, und im 8-lneo destilliren, biß er keinemehr hinter sich laßt, die lleces calcimre, die geben ein schwachesSalh, welches auch unter das destilliere WajHr gehöret, dieser gesalhene
Thau