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um Reichthum noch Schönheit, noch um diß oder das, so soll an WeißheitLeines gleichen weder vor noch nach dir gefunden werden. Was ist vor-trefflicher, was ist edler, als Weißheit besitzen und allen Dingen ins Hertzsehen können? Der ist nicht glückseelig, der viel Geld und Güter, grosseEhre und Ansehen hac; denn diese vergänglichen Dinge helfen alle nichtszur Glückseligkeit. Nichts macht einen Menschen in dieser Zerbrechlich-keit glückseeliger als die Weißheit und Erkanntniß seiner selbst und derNatur. Zu der Erkanntniß seiner selbst will ich nur den ersten Punctanführen,daß ein Weiser muß seinen Glücks-Stem zu erkennen wissen.
Es ist kein Mensch in der Welt so mrserabel, der nicht seinen Sternhaben solle, so ihm günstig sey; und wenn er unglücklich ist, so kormntsolches daher, Laß er denselben nicht kennet. Einige sind bey Fürsten undgrossen Herren sehr wohl gelitten, ohne zu wissen, wie, oder warum solchesgeschehe? und weil ihnen das Glück alleine einen leichten Weg darzubah-net, so haben sie auch weiter nichts als ein wenig Muhe nöthig, sich in ih-rer Gnade zu erhalten. Da nun das Glück erhebet und erniedrige:, so be-mühe sich ein jeder, sein Verhängnis' so wohl, als die Fähigkeit seines Na-tureis recht zu erkennen, denn hiervon dependiret aller Verlust und Ge-winn. Man lerne zugleich dem Zuge seines Glücks nachzugeben, und hütesich, daß man solchen nicht nach seinemKopfe ändern wolle; denn das wäresonst anders nichts als des rechten Weges, den der Polar ihm weiset, mitFleiß verfehlen wollen. 1.oage gnelitU per guielsm 5erri s irreale ksto,Husm vbtiaenclo, veluk mskerism, et slimeals ei prrebere, /V/-
l.ib. 7. Darum muß ein Weiser Naturel und äppliestisa ha-ben. Wer meist mit diesen beyden Qualitäten versehen ist, der kan auchnicht empor kommen; wo sich aber beyde beysammen finden, da muß eiagrosser Mann draus werden. Ein Mensch von mäßigen Gaben, der sichnur eine Sache läßt angelegen seyn, bringet es höher, als ein anderer vonhohen Gaben, der sich zu nichts appliciret : plu« v->l« »pplie«io «t»gue la-Heaio, gasn» lagevium lirulio, I.ib. 2. Ehre wird
durch nichts als Arbeit erhalten, und das, was wenig kostet, wird auch we-nig geachtet. Einigen mangelt es an nichts als an der äpplicsnon. auchdie höchsten Ehren-Staffeln zu ersteigen; so schwer hälts, sein Naturel zukoroiren. Daß zwar einige lieber in höhern Lebens-Arten vor mittelmäßi-ge Leute paßiren, als in einer gemeinen Lebens-Art excelliren wollen, solcheslaßt sich endlich noch mit der Großmuch entschuldigen; das aber kan dem-jenigen zu keiner Entschuldigung dienen, der damit-schon zufrieden ist,Nenn er nur in einem kleinen Amte eine mittelmäßige Geschicklichkeitbezei-
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