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tigen Arznei-Substanzen in grofscn Gaben vom Apotbeker zusammengesetzt, deren wahre Wirkung ih-nen unbekannt war, mit allen den vielerlei Badern,den Schweifs oder Speichel in Menge hcrvortreihen-den, den (schmerzstillenden?) Betäubungsmitteln,den Klystiren, den Einreihungen, Bähungen, Räu-cherungen, den Ziehpllastern, Exutoricn, Fontanel-len, vorzüglich aber den ewigen Laxanzen, Blutegeln,Blutabzapfungen und Hungerkuren, oder wie die, ge-wöhnlich der Mode folgenden, medicinischen Qualensonst noch alle heifsen mögen, tlicils das Hebel är-ger gemacht und die Lebenskraft, allen Zwischenge-hrauchs angeblicher Stärkungsmittel ungeachtet, mehrund mehr vermindert, theils, wann eine auffallendeAendcrung von ihnen bewirkt worden war, statt desbisherigen Leidens ein andrer, schlimmerer krank-hafter Zustand herbeigeführt unter der Tröstung desArztes: „die alle Krankheit habe er glücklich geho-ben; es sei zwar Schade, dafs sich eine neue (?)„Krankheit zeige, er hoffe aber, mit deren Besiegung„eben so glücklich fertig zu werden, wie mit der er-stem. “ — Und so ging es denn, unter Abände-rung der Formen desselben Uchels, in derSteigerung der Leiden des Kranken fort, bis mit demletzten Atheinzuge auch die Klagen des Bedauerns-würdigen auf immer verhallten und die Angehörigenmit der tröstlichen Vorspiegelung beschwichtigt wur-den: ,,es sei doch alles Erdenkliche hei dem \ er-blichenen gebraucht und angewendet worden.“
Nicht so die grofse Gabe Gottes, die Homöo-pathie 1