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Ursachen) im Laufe des vierzehnten und fünfzehn-ten Jahrhunderts dem Aeufsern nach wieder so sehrgemilderten Form der Psora , als Krätze (wo dienach der Ansteckung hervorkommenden BläschenAnfangs sehr wenig Aufselm machen und leicht ver-borgen gehalten werden können, ihres unerträglichenJuckens wegen aber unaufhaltbar aufgekratzt werdenund so ihre Feuchtigkeit umher verbreiten) wird daspsorische Miasm derselben um desto gewisser undleichter vielen andern Menschen mitgethcilt, je ver-deckter es geschieht, indem die mit der psorischcnFeuchtigkeit unsichtbar verunreinigten Dinge die, sieunwissender w eise berührenden, Menschen in weitgrüfserer Zahl anstecken, als die ihres abschrecken-den Aeufsern wegen ehedem sorgfältig gemiedenenAussätzigen je tliun konnten
Die Psora ist auf diese "VA eise unter allen diealleranstcckendste und allgemeinste unterden chronischen Miasmen geworden.
Das Miasm ist sonach gemeiniglich schon weitverbreitet; ehe derjenige, von welchem es ausging,für seinen jückenden Ausschlag em äufseres Vertrei-bungsmiltcl (Blciwasser, Salbe von weifsem Queck-silberpräcipitat u. s. w.) begehrt oder erlangt hatteund ohne dafs er gesteht, Krätz-Ausschlag gehabtzu haben, oft sogar, ohne cs selbst zu wissen, jaoft, ohuc dafs selbst der Arzt oder Wundarzt eswufste, von welcher Art der von ihm durch Bleiwas-ser u. s. w. vertriebne Ausschlag gewesen ist.
Dafs die ärmere und niedre Menschenklasse,welche die Krätze länger auf der Haut wuchern läfst,bis sie den Menschen umher zum Abscheu werden