,8 l.Abschmlt. Von der Nothwendigkeit
wohncr haben, als das vorhergedachke Land; wennaber seine Mamifacturwaaren starken auswärtigenVerkrieb finden; so kann es gar leicht noch zweymalso viel Einwohner in sich schließen. Die große VersMehrung der Einwohner durch die Manufakturen undFabriken ist leicht einzusehen. Außer der großen MengeMenschen, die dadurch Nahrung und Unterhalt finden:so bedürfen diese Arbeiter wiederum tausend andereNothwendigkeiten des Leben«,welches natürlicher Weiseeine Vermehrung aller Handwerker und Gewerbe nachsich ziehet; und da diese Handwerker den Verbrauchder Manufakturen und aller anderer Nothwendigkeitvermehren; so gehet die Vermehrung der Einwohnerbeständig fort. Selbst die Landwirthschaft kömmtdadurch in mehrere Aufnahme und das platte Landkann dannenhero mehr Einwohner haben. Der ge-wisse Absatz der Landwirthschaftsproducte ermuntertdie Landleute, den Boden des Landes immer mehr zukultiviern. Die Städte des Landes werden alsdenn das-jenige, was sie ihrem EnHwecke nach seyn sollen, näm-lich der Zusammenhang aller Gewerbe in dem Staateund die großen Pulsadern, wodurch das Geld, als dasBlut des Staats circuliret und dem ganzen Staats-cörper Leben und Thätigkeit giebt. Die Landleuteversorgen die Einwohner der Städte mit allen Artenvon natürlichen Gükhern und holen alle künstlichenWaaren zu ihrer Nothdurft und Bequemlichkeit indenen Städten; und beyde befinden sich wohl dabey.
Auch