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Johann Heinrich Gottlob von Justi ... vollständige Abhandlung von den Manufacturen und Fabriken. Erster [- zweyter] Theil
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29
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sen Waaren genugsam versehen, oder sie können beyihnen wegen des theuern Holzpreißes nicht mit Vortheilverfertiget werden. Dieses findet sich bey denen Völkern,welche die stärkste Handlung treiben, am Meisten; unddennoch können dieselben aller dieser Waaren, sowohl zuihrem häuslichen Gebrauch, als zu Behuf ihrer Manu-fakturen nicht entrathen. Ein Land, das mit diesenGaben der Natur versehen ist, hat also den vortreflich-sten Grund zu blühenden und dauerhastigenCommer-cien; und es kann davor nicht allein alle seine noth-wendigen ausländischen Waaken Und Materialien er-halten, sondern auch den Reichthum des Staats be-ständig vergrößern. Die Bergwecksproducte verdie-nen folglich insonderheit eines der hauptsächlichstenAugenmerke einer weisen Regierung.

Wenn also, wie ich oben gezeiget habe, Manufacturen und Fabriken der Grund von der Bevölkerung Fabriken,des Staats sind; so sind sie mich eine unerschöpfliche wen*Duelle seines Reichthums. Bevölkerung und Reichthum aber sind, worauf die Macht, die Stärke und tyum.die Glückseligkeit eines Staats allein ankommen.

Mich beucht, daß dieses genug seyn kann, die Nothwen»digkeit und Nützlichkeit der Manufakturen undFabriken zu beweisen.