mit ver Versass, und Beschaff des S'taats. 35
Gewissen ist ohnedem außer dem Bezirk d er Macht derRegierung; und geschickte Leute wohnen «nicht gernein einem Lande, wo der Neid und die Verfolgung ei-nen Kehereyproceß wider sie erregen kann. Der tolleEifer Keßergeichte zu halten, ist auch heutiges Tagesziemlich aus der Mode gekommen; und vielllcichtwür-de ieho Spanien selbst Bedenken tragen dmrch diesenthörichten Weg die Manufakturen aus ftimen Landenzu vertreiben, wie es ehedem in den Nieder landen ge-than hat.
Nach der Rellgron verdienet d,e Frage in Erwa- Ob d e un-gung gezogen zu werden, welche Regierungisform de- (§ewalt demnenManufackuren und Fabriken am zuträgliichsten ist.
Ehedem stand man in den Gedanken, daß die Com- nufactunnmercien und Manufakturen unter einer unuimschrank-ten Gewalt schwerlich zu einem rechten Flwhr gelan-gen könten; sondern die Luft der freyen Republikensey es, die zu ihrem Gedeihen und Wachs th)u m erfor-dert werde. Man schließet nur allzugern .aus Bey-spielen; eine Art zu schließen, welcher fast «allemal dieGründlichkeit ermangelt, weil die Beyspiele« höchstensnur dienen die Schlüsse zu bestätigen. Main hatte be-merket, daß ehedem die freyen Republiken d>en meistenHandel und Manufakturen gehabt hatten. TyruS,Carthazo, Venedig, Genua, die Hanseesttädte, Hol-land, die alle durch ihren Handel so berühirrtt gewor-den waren, leuchteten allzustark in die Augiem. Viel.leicht wird man ins künftige auf eben die Art schlies-
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