mit der Versass, und Beschaff, des Staats. 41
denen Wissenschaften selbst beymessen könnte. Mankann jedoch nicht läugnen, daß zeither insonderheit dieGesellschaften der Wissenschaften gar viel zur Aufnah-me und Vollkommenheit der Manufakturen und Fa-briken beygetragen haben; und die Regierungen kön-nen diese Gesellschaften gar leicht dahin bringen, daßsie weit mehr hierinnen leisten. Man siehet also leicht,wie viel es bey denen Manufakturen und Fabriken zu-gleich auf die Vorsorge vor das Aufnehmen der Wis-senschaften und auf die Aufmunterung zu dem Nützli-chen in der Gelehrsamkeit ankommt.
Den allerengsten Zusammenhang haben dieManu- Die kand>!facturen und Fabriken mit der Landwirthschaft. Die ArLandwirthschaft muß nicht allein die Hebensmittel zu nen^Manu^Unterhaltung der Arbeiter liefern, sondern sie muß ,ngsten Zu-auch die vornemsten Materialien zu denen Manufactu-iE«h<ms,
ren an die Hand geben. Der gute Fortgang der Ma-nufakturen und Fabriken kommt großen theils daraufan, daß die Arbeiter wohlfeil leben können und daßdie Materialien guten Prsißes zu haben sind. Hier«aus entsteht der wohlfeile Preis der Waaren; und aufdenselben beruhet hauptsächlich sowohl der auswärtigeVertrieb der Waaren, als auch der innerliche Ver-brauch, wenn man nicht durch gewaltsame Mittel deninnerlichen Verbrauch befördern will, die jedoch nichtallerdings die gehofte Wirkung haben, wie wir untenmit mehrern zeigen werden. Es kann aber weder der
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