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Johann Heinrich Gottlob von Justi ... vollständige Abhandlung von den Manufacturen und Fabriken. Erster [- zweyter] Theil
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77
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der Maimfactureli und Fabriken. 77

die Fremden das Heimweh bekomme», oder allzuunbil-lige Forderungen machen; und zu dem Ende müssendenen Fremden nicht allein erwachsene Landeseinwoh-ner obgedachrermaaßen zu Gehülfen gegeben,sondern ih-nen auch viele junge Lehrlinge von Men Fähigkeiten un-tergebe n werden. Beyde, wenn sie aufmerksam sind, wer-den sich gar bald von alle Arten der Arbeiten auf das voll-komine nste unterrichten können, weil die fremden Beyar-beiter, dazu sie allenthalben Gehülfen brauchen, schwehr-lich etwas zurückzuhalten im Stande sind. Unterdessenmuß man allemal denen Fremden wohl begegnen undsich dur ch keine listigen Wendungen und Vorspiegelun-gen der Eingebohrnen bewegen laßen, ihnen Verdrußzu verursachen und übel mitzuspielen. Dieses mußein hauptsächliches Augenmerk der Ministers seyn; undman muß denen Fremden eher etwas nachsehen, alsihnen übel begegnen, weil ein Hof, der blühende Ma-nufakturen und Fabriken zu Stande bringen will,nichts so sehr zu vermeiden hat, als daß ein übles Ge-schrey in andern Landen von der Begegnung gegen dieFremden entstehet. Man wird bey einem solchen Ge-schrey sehr schwehk in andern Vorfällen geschickte Leu-,te erhalten können. Wenigstens wird man alsdennsehr hohe und beschwehrliche Bedingungen zugestehenmüssen. Wenn auch die Fremden versichert sind, daßman sie Nicht durch Verdruß und Beleidigungen dahinbringen wird, in ihr Vaterland zurück zu gehen, sobald man sie nicht mehr nöthig zu haben glaubet; sowerden die Fremden keine Ursache haben in ihren Un^terricht der Landeseinwohner zurückhaltend zu seyn.

Nach-