-er Manufakturen und Fabriken^ rrr
in den Stand zu setzen Hre Arbeit anfangen zu können.'So wie sie ihre Arbeit an das Manufacturhans liefern,oder in fo fern sie hinlängliche Sicherheit verschaffe»können, müssen sie allemal mehr Materialien empfan-gen. Es ist wahr, das Manufacturhaus wird mit dercrcditirten Summe allemal in Gefahr stehen; und eswerden sich Falle ereignen, daß es wirklich diese Sum«me verliehret. Allein fo viel muß und kann es alle,mal wagen. Ohne Kosten und Verlust laßen sich dieseNahrungsgeschäfte nicht im Lande gründen. Unter-dessen wird der daraus entspringende Verlust nicht sehrgroß seyn. Es würde sehr viel seyn, wenn diese cre-ditirte Summe bey dem vierten Theil der neuangehen-den Manufacturiers verlohrengehen sollte. Der Ver-lust gehöret zu den Kosten des Manufacturhausis undwird allemal erträglich seyn. Die Regierung wagetauch dabey niemals so viel als wenn sie einzelne Entre-prenneurs mit großen Summen unterstützet. Die Er-reichung des Endzweckes aber, so viel Familien in guteNahrung und Wohlstand zu setzen und mithin die Ma-nufakturen daucrhaftig zu gründen, ist allemal vor denStaat ungleich vortheilhaftiger.
Endlich muß mit demManufacturhauie eineWaa-renniederlage verbunden werden, wohin sowohl die Mm vertage deynufactüriers ihre verfertigten Waaren liefern,die Kaufleute ihre benöthigten Waaren einkaufen kön-nen. Daß die Manufacturierö ihre fertigen Waa-ren gegen einen gerechten Preiß so fort absetzen können,
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