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Johann Heinrich Gottlob von Justi ... vollständige Abhandlung von den Manufacturen und Fabriken. Erster [- zweyter] Theil
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116
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n6 m. Absch. von Anlegung und Gründung

das Aufnehmen des ganzen Nahrungsstandes lediglichdarauf ankäme, Mittel ausfündig zu machen, wodurchdie Leute Verlag in die Hände bekommen könnten, diezwar alle Lust hätten, sich zu regen und nützliche Ge-werbe zu treiben, denen es aber größtcntheils an denMitteln darzu ermangele. Er glaubete, wenn maneine Anstalt machen könnte, daß die Leute allemal ge-gen 5 von Hunderten Geld zu ihren Gewerben habenkönnten; fo würde die größte Hinderniß gegen dasAufnehmen des Nahrungsstandes gehoben seyn. Alleinin Göttingen und andern hannoverischen Städten kön-nen die Manufacturiers und Fabrikanten auf denenLeihekammern allemal gegen g pro Om Geld erhalten;und diese Anstalten, werden doch sihr wenig gebraucht.Alle Anstalten, die man nur immer zu dem Endemachen kann, erfordern, daß das Geld nicht ohneSi»cherheit weggegeben werde. Sie können sonst nichtbestehen. Diese Sicherheit macht es nothwendig, daßkaum die Heiftc des Werthes auf die zu versetzendenMobilien und Waaren gegeben werden kann, weil manvon der Wiedcreinlösung nicht versichert ist und weildie Verkaufung der Pfänder durch die Auction gesche-hen muß, wodurch öfters wenig davor erhalten wird.Es kann aber einem Manufacturier sehr wenig damitgcdienet strn, auf feine Waaren kaum halb so viel ge-liehen zn bekommen, als sie werth und. Wie will erseine Manufaelur fortsetzen und doch auch leben kön-nen, weitn er auf sein!' Waaren kaum so viel geliehenbekommt, als ihm die Materialien darzu gekostet haben.Er kann natürlicher Weise immer weniger Materialien

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