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Johann Heinrich Gottlob von Justi ... vollständige Abhandlung von den Manufacturen und Fabriken. Erster [- zweyter] Theil
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170
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-72 m.Absch. von denen Beförderungsmitteln

Preußen glaubet, daß Sachsen keine Gefälligkeitengegen ihn bezeuget, sondern daß es vielmehr seinerHandlung durch den leipziger Stapel auf alle ArtNachtheil zuzufügen suchet. Hieraus kann man mit ei-nem Blicke übersehen, ob Preußen die Vorwürfe verdie»net, die man demselben in denen bey Gelegenheit desjetzigen Krieges herausgekommen«» Schriften wegendieser Handelestreitigkeiten gemacht hat. Es ist viel.leicht noch kein Volk in der Welt gewesen, das nichtden Handel seiner Nachbarn zu verringern und seineneignen zu vergrößern gesucht hat, zumal, wenn dieNachbarn die Durchführe durch sein Land nöthig ha-ben, um ihren Handel zu führen; und man erwartetallzuviel, wenn man ein anderes Betragen von denVölkern verlanget.

ouszuftkew Die gute Einrichtung der Zölle will nicht einmalde Prämien zu Beförderung des ausländischen DebitS allemal zu.fuhre'der"^ reichen, sondern man muß noch mehr thun und auffien Lander Ausfuhre solcher Waaren, die das Land häufig gc,waarm. winnet und deren ausländischer Debit sehr wichtig wer-den kann, gewissePrämien aussetzen. Diese Prämiensind sehr anreizend, wenn sie auch nur den iztcn oderrosten Theil des Werthes der Waaren betrogen; undman wird sich alsdenn alle ersinnliche Mühe geben, siebey den Ausländern abzusehen. Es ist rathsam, daßdie Prämien nur in dem Falle gegeben werden, wennder Preiß der Waaren mäßig ist und eine gewisse Sum-me nicht übersteiget. Dieses dienet den wohlfeilenPreiß der Waaren zu erhalten, der zu dem auöländi-

schen