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Johann Heinrich Gottlob von Justi ... vollständige Abhandlung von den Manufacturen und Fabriken. Erster [- zweyter] Theil
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180
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iZo IV. Absch. von denen Hindernissen

dern auch von denen Eingebohrten selbst getrieben wer-,den. Untcrdeßen ist doch diese Beschaffenheit nicht,ohne Hülfsmittel. Wir haben schon in dem vorher-gehenden Abschnitte gezeiget, daß der Regent ausseinenUnterthanen machen kann, was er will, wenn er nurdie rechten Maaßregeln ergreift. Um die Unterthanenzu einer gewißen Lebens- oder Nahrungsart aufzumun-tern, kommt fast alles darauf an, daß der Regent sei-ne Achtung vor diese Lebensart durch deutliche und indie Augenfallende Merkmale zu erkennen giebt; und umdenErfindunosgeist der Unterthanen in diesen oder je-nen Dingen rege zu machen, ist nichts weiter nöthig,als daß der Regent denen neuen Erfindungen dieserArt Ehre und Belohnungen angedeihen läßt. DieEhrbegierde ist vermögend die Unterthanen zu allen fä-hig zu machen. Wenn die Unterthanen zugleich sehen,daß man bey solchen nenen Nahrungsgeschaftcn Ver-mögen erwerben kann, so wird ihr Genie und Trübdarzu destomehr erreget werden. Je mehr Beyspielesich dannenhero gleich Anfangs finden, daß man beydenen Manufakturen und Fabriken Vermögen erwor-ben habe, desto mehr Anreizung wird man geben, sichauf diese Nahrungsarten zu befleißigen. Derohalbenist es gut, wie wir schon oben erinnert haben, vieleeinzelne Manufacturiers zu unterstützen und ihren Ruinauf alle Art zu verhüten. So sehr auch die zu Grundegehenden Manufacturiers durch ihre üble Haushaltungund Nachläßigkeit an ihrem Untergänge schuld gewe-sen sind; so müssen doch die neuen Nahrungsgeschaftein den Augen der meisten Menschen zugleich mit Ur-sache