2O2 IV.Absch. von denen Hindernissen.
in das Land zu ziehen und die Commercisn zu vergrö-ßern ; so find diejenigen Ausländer, die an unsern Hand.lungscompagnienAntheil haben, eben so wenig alsFrem«de anzusehen, als diejenigen, die in unstrnLandenGütherankaufen, aber mit wesentlicher Wohnung in ändernStaaten sich aufhalten. Sie stehen in dem genauestenZusammenhange mit uns und sind nach der Maaße desAntheiles von ihrem Vermögen, das sich in unsern Landebestndet, unsre Mitbürger, die allemal nützlich sindund denen die Einkünfte von ihren im Lande habendenVermögen sehr wohl zu gönnen stehen. Der Ausflußdieser Einkünfte ist gegen den Vortheil von dem Capi.tal, so sie dem Lande zugewendet haben, von gar kei-ner Erheblichkeit; wie denn überhaupt dergleichen kleineAuöflüße des Geldes eben so wenig zu vermeiden ste-hen, als wenn ein Unterthan in benachbarte Staa-ten reiset und sein Geld daselbst verzehret. Ucbcrdicßwird dadurch öfters zu vortheilhaftigcr Corrcspondenzund Handlung solcher Ausländer in das Land Gelegen-heit gegeben. Ja es ist zuweilen die Veranlassung,daß sich mit der Zeit ein solcher Ausländer mit seinemganzen Vermögen in das Land wendet, eine Sache,die öfters eine beträchtliche Vermehrung des circuliren-den Geldes bewirket; wie es denn überhaupt eine sehrgroße Erwerbung vor den Staat ist, wenn er reicheFamilien in das Land ziehen kann, zu welchem End-zweck keine Anreizungömittel gespahret werden müssen.
;) Ob durch Es können auch Leibrenten, Societäten, Tontinen
Lentiimen und dergleichen gebrauchet werden, um das circulirende
und Lotte- Capi-