der Manufakturen und Fabriken. 219
Materialien; und beyde zusammen genommen, warengewiß vermögend, die Manufacturicrs zu Verände-rung des Landes zu bewegen, da schon eines von die»sen Mitteln zu dieser Wirkung genug war. Manmuß sich allemal vorstellen, daß die Nachbarn auf an»fern kleinsten Fehler aufmerksam sind und daraus ihrenVortheil zu ziehen wissen.
Die Hanseestadte erlitten durch den Verlust ihrer Die Hans«-Commcrrien zugleich auch den Untergang ihrer Ma su/chd/llnusacturen. Die meisten Hansestädte, die ihrer Lage unsrernach die Seehandlung nicht treiben konnten, beflissen «uck scn Ün-sich hauptsächlich auf die Manufackuren, und beyvie- ^?Nrana-ken waren dies Nahrungsgeschäfte in einem blühenden fscluren.Zustande. Man findet in den Archiven vieler Städtein Nicdorsachsen, die ehedem Hanseestadte waren, daßvor einigen Jahrhunderten so viel hundert Tuchmacherund Zeugwebcr darinnen gewesen sind, als ieho einzelneMeister darinnen wohnen z und von Göttingen inkbe»sondere weiß ich, daßNachrichteu vorhanden sind, daßdies Stadt so gar ansehiüicho Seiden-und Samtma»nusacturen gehabt hat. Man weiß die große Machtder Hansa; man weiß aber auch, warum ihre Com-mercien und mithin zugleich ihre Macht vcrlohren gicn»gen. Der Hochmuth, ein allzuhochgetrisbensr Eigen-miß, der alles an sich reisten wollte, aber mit wenigerKlugheit vergesellschaftet war, der Ucbermukh, womitsie Königen und Fürsten begegneten, kurz dieser Geistder meisten Menschen, die wegen Reichthum und Macht
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