2Q H. Abtheilung. I. Abschnitt.
und der, zu dem Ende anzuordnenden strengen Be-schauanstalten vorgestellet haben; und in der That istdieses eine der hauptsächlichsten Ursachen, warum uu.sere Wollcnmannfactnrcn noch nicht die Vollkommen-heit der ausländischen erreichet haben. Denn entwe-der cS fehlet in einem kaude an solchen Reglements,die alle und jede Beschaffenheiten und Arbeiten derWaaren vorschreiben, oder cS fehlet an genauen undstrengen Bcschananstaltcu; und gemeindlich liegt cäan benden. Die Ausländer haben den Vorzug ihrerManufacturen bloß der Strenge zuzuschreiben, mirwelcher die Bcschauanstalten darauf sehen, daß dieWaaren auf das allcrgenaueste nach den Reglementsgearbeitet seyn muffn. Selbst diejenigen Städte inTeutschland, die etwas vorzügliches in den Wollcu-manusaeturen leisten, belehren uns, wie viel auf dieBcschauanstalten ankommt. In Gorlih, und eini-gen andern Städten, die gutes Tuch machen, werdendie Bcschauanstalten sehr genau ausgeübet.
Einchci- Nachdem wir also gezeiget haben, daß die Voll-es in kommenheit unserer Wolleninanusacturen auf gar kei-cturen von nen unüberwindlichen Schwierigkeiten beruhet; so wen-rmgcspon- den wir uns nunmehr zur Cache selbst. Wenn manqesponne^ die Wollenmanufackuren in dem weitlätiftigsten Ver-hör Wolle, stände nimmt, und alle Verfertigung wollener Waa-ren darunter verstehet; so muß malt von diesen Ma-nufaeturen erstlich zwenHauptelasstu machen: nämlichvon Arbeiten, wo die Wolle ungespoimeu angewendetwird, und von Arbeiten, wo man sie gesponnen ge-
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