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Johann Heinrich Gottlob von Justi ... vollständige Abhandlung von den Manufacturen und Fabriken. Erster [- zweyter] Theil
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60
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Beschlußdieses Ab-schnittes.

6o H.Abcheil. I.Abschn. H- Hauptst. Vorn-c.

Rasche u.d. gewisse Figuren, jedoch ohne Farbe, ein-zudrucken pfleget. Es kommt in solchen Dingen aufdie Mode an, die niemals beständig ist. Unterdessengehöret es vielleicht zum Flor der Wanufarturen, daßman Moden aufzubringen weiß. Nichts kann einemHose so leicht fallen, als dieses; indem weiter nichtsnöthig ist, als daß er sich selbst dergleichen bedienet.Wenn die Moden eine Eitelkeit und Thorheit sind;so sind sie gewiß eine den Manufakturen sehr nühli-che Thorheit; allein nur in dem Falle, wenn der Hofselbst Moden einführet. Sie sind aber eine sehr schäd-liche Thorheit, wenn man die Melden von fremdenVölkern annimmt. Denn ehe man die Modenzeugeim Lande nachmachet, gehet auf die allerunnützesieArt viel Geld außer Landes. Ich werde in dem vier-ten Abschnitt von dem Einfluß der Moden in das Auf-nehmen der Manufakturen mehr Gelegenheit zu re-den haben.

Ich will hiermit diesen Abschnitt von den Wol-lenmanufacturen beschließen; und ich hoffe genugsamgczeiget zu haben, daß uns gar keine unüberwindlichenSchwierigkeiten im Wege stehen, unsere Wollenmanu.facturen zu ihrer möglichsten Vollkommenheit zu brin.gen. Alles wird auf unsern Fleiß und Aufmerksam-keit, und insonderheit auf schöne Reglements, und dieallergenaueste Beobachtung derselben durch die Be-schananstalten, ankommen.

Zweyter