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H. Abtheilung. II. Abschnitt.
Leknenmanufackuren außer Landes gehet - überaus groß.Man kann zuverläßig behaupten - daß in einem Landevon einer» Million Menschen alsdenn wenigstens eineMillion Rrhaler jährlich außer Landes gehet. Dieärmsten Leute begnügen sich nicht mit Hausleinwand.Sie wollen wenigstens etwas an Oberhemden, Schür-zen, Halstüchern Und dergleichen von feinen Leinenhaben *)»
Wegen der . Ein Staat also, der nicht eine sehr große Äuf-Nahrung- merksamkeit auf feine Leinenmanufacturen richtet, be.
Zehet eint Nächläßigkeit, die gar keine Entschuldigungnen da- vor sich haben kann. Denn außer den großen SuM-durch ha- die er dadurch jährlich zu seinem unersehlichen
Verlust ändern Völkem zuwendet - so entziehet er sichdadurch die Mittel, eine viel größere Menge Menschenzu ernähren. Je mehr ein Material eine mühsameund öftere Bearbeitung erfordert, ehe eine vollkom-mene Waare-daraus wird, desto mehr Menschen fin-den dadurch Zu Beförderung der Bevölkerung Beschäf-tigung und Unterhalt. Von dieser Art aber ist ge-wiß der Flachs. Wenn man bedenket, was der Flachsvor mühsame Bearbeitung erfordert, ehe er in denStand kommt, daß er gesponnen werden kann ; wennman erwäget, was vor Hände zum Spinnen- zum
WebeN
*) Wenn man das konigl preußische Kriegsherr nur zuzweymal hundert tausend Mann annimmt, und für je-den Mann zu Hemden, Beinkleidern, Stiefeletten - Kit-tel und. Unterfutter, i; Ellen rechnet, so betragt das.was die Armee jährlich an Leinen verbraucht - drey Mil-lionen Eklen.