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Johann Heinrich Gottlob von Justi ... vollständige Abhandlung von den Manufacturen und Fabriken. Erster [- zweyter] Theil
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Von Leinwandmamifacturen.

lassen- weil zu dieser Zeit die Bleiche am schönsten aus-fallt. UebrigenS ist noch zu bemerken, daß die hol-ländische Leinwand gemeiniglich fünf Viertel und einZoll nach amsterdammer Elle breit lieget, und ein Stückfünfzig Ellen lang ist, etwas geringes mehr oder we-niger, welches nach berlinischer Elle fast eben dasVerhältniß hat; weil die amsterdammer Elle noch kei-nen Zoll größer ich

Den holländischen Leinwandmanufactnren kom- Bon den

men die in den österreichischen Niederlanden am

niederlän-

nächsten, die auch den Namen von holländischer Lein- ftanzös,""^wand führen - und davor verkaufet werden, die aber schon Lein-dennoch der Güte der holländischen nicht vollkommengleich kommen. Man kennet sie daran, daß sie gemei- xen.niglich einen Zoll schmaler, dahingegen ein Stück un-gleich länger sind und allemal über sechzig bis siebenzigamsterdammer Ellen halten. Man macht sowohl inden österreichischen als französischen Niederlandennoch eine Gattung feiner Leinwand, die man Rolettenennet, und eben die Breite, wie die vorigen, aberbey weitem noch Nicht die Länge, als die holländi-schen Stücke, haben. Sie halten selten über fünf undvierzig amsterdammer Ellen. In den französischen Nie-derlanden sowohl- als in einigen Provinzen selbst, ver-fertiget man eine Leinwand, die man c!emi üiollancle(halb holländische) nennet. Allein sie gehet nicht starkauswärts; dahingegen ist ihr Verbrauch desto größerinnerhalb des Reiches; wie denn Frankreich wenigfremde Leinwand consiuniret, sondern sich an den Ver-

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