Von Cattunmaimfactureti. izz
und mittelmäßigen Staate muß die Vermehrung dirBevölkerung ein eben so großes und wichtiges Augen,merk seyn, als der Gewinnst, den er durch den aus-wärtigen Handel aus einer Waare ziehet; und aus die-sem Gesichtepuncte sind die Spinncreyen und Webe-reien zehenmal wichtiger, als die bloßen Druckereyen.
Es ist nöthig, daß wir hier einem Einwurf begeg- Einwurf,nen, den man insonderheit in Frankreich von großem daßdieLak-Gewichte hält. Man glaubt nämlich, wenn gar kein sgEen"Eattun getragen würde, so würden die Wollen- und den Wol-ieinenmanufacturen desto mehr Abgang finden; folglich len^-undwürden die Unterthanen bey diesen letztem Manufactu- nufacrurmren desto mehr Arbeit, Beschäftigung und Nahrung er- schädlichlangen; und die Bevölkerung würde mithin durch dieVergrößerung der Wollen - und seinenmanufactu-ren eben den Vortheil und Zuwachs erhalten, den mansich durch die Einführung der Eattunmanufacturen ver-sprechen kann. Diese Gründe hat man in Frankreichseit fast hundert Jahren als einen so überzeugendenBeweis wider die Cattunmanufarturen angesehen, daßman niemals aus die Einführung dieser Manufakturenden Bedacht genommen, sondern die Druckereyen desindianischen Cattuns eben so strenge verboten hat, alsdie Einführung der weißen und bunten ausländischenCaltune.
Allein meines Trachtens sind diese Gründe keines- Wird wi-weges so wichtig, als sie die Regierung in Frankreich derlcgr.davor angesehen hat. Das gänzliche Verbot des Cat-tuns wirket zwar in etwas, daß mehr Wollen - und Lei-
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