Von andern BaumwolleiimamifactureN' rzi
allen Landen gemieden, ob sie gleich in einigen Landenmehr in Flor ist. Schlesien verfertiget die Barchent«in überaus großer Menge, so daß ein starker Han-del bannt getrieben wird. Da die Baumwolle, sozu dem Barchent angewendet wird, nur ein mit,telmaßigeS und grobes Gespinnst ist; so ereignensich nicht die geringsten Schwierigkeiten solche imLande in Flor zu bringen»
Nach dem Ursprung der Baumwolle ist eö hier Vonam schicklichsten, des sogenannten Bastes oder Baum. Baumbastbasies mit ein Paar Worten zu gedenken, der aus In. teilen ^dien kommt, und aus dem Bast eines Baumes ver- Zeugen,fertiget wird, den man eben, wie den Flachs röstet, zu-bereitet und spinnet *). Das Gewebe davon hat einengroßem Glanz, als lcinwandene oder baumwolleneZeuge, und nähert sich darinnen mehr derSeide. Manmischet auch öfters Seide darunter, da denn das Gc.webe zum Unterscheide seidener Bast, so wie der an-dere schlechthin Bast, genennet wird. Man giebt die-sen Zeugen gemeiniglich eine braune, oder andere dun-kele Farbe, als worinnen sie das beste Ansehen haben»
Man giebt diesen Basten verschiedene Namen, ben wel-chen wir uns aber nicht aufhalten wollen. Vielleichtwürde es auch bey uns Bäume geben, aus deren Bast
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*) Ich weiß Nichts zur Verbesserung oder Bestätigung die-ser Nach richt beyzubringen; aber meine Vermuthung kannich nicht zurück halten, daß die Namen: Bast, Naum-dast, auch Saumscide, wohl nicht mehr Grund, alsdie Namen Nesseltuch und Wachstuch, haben möchten.