Von Mer'allfabriken. 271
gestehe gern, daß dieser Punct alle AufmerksamkeitVerdiener. Allein ich glaube deshalb nicht, daß er dieAnlegung der Bergwerke hindern muß. Wenn manso fort auf den Anbau des Holzes eine unermüdeteVorsorge richtet; wenn man alle unfruchtbare unduncultivirte Oberfläche mit Holz bepflanzet, denn keineist so unfruchtbar, die nicht eine gewisse Art von Holzzum Wachsthum befördern könnte; wenn man dieFlüsse, die Bache, die Landstraßen, die Raine undalle andere bequeme Stellen mit Bäumen besehet; sokann man ohne Furcht der Holzvertheurung neueBergwerke anlegen. Ehe die Holzconsumtion derBergwerke eine merkliche Theurung verursachet; sowird das neugepflanzte Holz heranwachsen, und diesegrößere Consumtion ersehen.
Wenn aber auch ein Land gar keine natürliche Be- Kergleichkschaffcnheit zu Kupfer und andern Bergwerken hac;so ist es dem ohngachtet rathsam, die Fabriken, biegen, wennwir in diesem Abschnitt abhandeln wollen, anzulegen, auch dieEs ist allemal vor ein Volk rachsamer, das Kupferaus andern Landern einzuführen, und diese Fabriken-andernLän-waaren selbst daraus zu verfertigen, als die Waaren d«n ringe,selbst von andern Nationen zu kaufen. Das Geld,so vor das Kupfer aus dem Lande gehet, wird allemal scn.um einen Drittheil weniger betragen, als das, so vorEinkausung der Waaren ausfließen würde. Folglichvermindert es seinen Geldausfluß; und überdieß giebtman dadurch einer Menge Händen Beschäftigung undNahrung, eine Sache, welche allemal das größte Au-
üenmerk