Von Meßinghütten. 2L7
gössen und niemals zu dünnen Blechen gearbeitetwerden.
Bey den Meßinghütten find gemeiniglich auch Dem Mes-Anstalte» zu Meßingdrahtziehereyen und dergleichen st^sbrahr.Arbeiten eingerichtet. Allein, weil selten oder nie.malö Meßinghütten vorhanden find, die nicht auchzugleich Meßinghämmer haben; wovon wir in deinfolgenden Hauptstück handeln werden: so ist es schick-licher, das Drahtziehen und andere solche Arbeiten da-hin zu verspüren, als womit sie mchrern Zusammen-hang haben, und es in diesem Hauptstück lediglich beydem Meßingmachen bewenden zu lassen.
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Zweytes Hauptstück.
Von Kupfer- und Meßinghämmer».
ie Bequemlichkeit des gemeinschaftlichen Bev- Endzweck
standes, so die Menschen einander leisten, be-^rK^fer»siehet hauptsächlich darinnen, daß immer eine Hand-thiernng der andern vorarbeitet, und dadurch die Ar- mer.beit erleichtert. Viele Handthierungen, wen» sie ihreArbeiten aus der rohen Materie in ihrem ersten Zu-stande verfertigen sollten, würden damit nicht anders,als durch unbeschreibliche Mühe und Arbeit, zu Stan-de kommen, welche ihre Waaren drey-und mehrmaltheurer machen würde. Eben diesen Endzweck derVorarbeit haben die Kupfer- und Meßinghämmer.
Wenn die Kupserfchmidte, die Klempner, die Nadler,und viele andere Handwerker, die in Kupfer und Mes-sing arbeiten, ihre Arbeit aus diesen Metallen verfer-tigen