Von andern metallischen Fabricaturen. 317
Sie arbeiten in Tombak; sie vergolden und versilbernihre Arbeiten im Feuer, so daß dieselben die künstlich-sten Arbeiten machen, welche den Producten derGold - und Silberschmidte nichts nachgeben, ja diescl-ben zuweilen übertreffen. Sie verfertigen auch diefeinsten stählernen Sachen, die sie schön blau zu ätzenwissen. Da nun alle ihre Arbeiten großen Verbrauchfinden, und der Preis ihres Arbeitslohnes allemal viel-mal mehr betragt, als die Materialien, so sie verar-beiten; so ist dieses eine Fabricatur, welche durch dieVorsorge der landeöpolicey niemals im lande fehlensoll; und man soll ihnen bey allen Waaren, die sieselbst in möglichster Vollkommenheit im lande verfer-tigen, mit dem Verbot der nämlichen ausländischenWaaren zu Statten kommen. Dagegen aber sollenauch die Gesetze nicht erlauben, daß sie die Metalle,die tombakenen Waaren ausgenommen, anders alsin ihrer,Kleinigkeit verarbeiten. Denn da ihre gegos-senen Arbeiten-niemals in schweren Sachen bestehen;so sind sie desto zerbrechlicher, wenn das Kupfer uvdMeßing durch Zusätze spröde gemacht wird.
Meines Erachtens sollte ein jeder ansehnlicher Zum Be-StaatzumBehuf seines Kn'egeSheereS eine eigene gro- Huf derße Fabrik von Gürtlerarbeit unterhalten. Das, was ^eine Armee von Gürtlerarbeit nöthig hat, ist allerdings Staar einebeträchtlich. Die Knöpfe auf die Montierung, Schuh- eigene gro-schnallen und Halsschlösser zur kleinen Montur, Bleche fabrik"un-an die Patrontaschen und Grenadiermüßem Schnell- terhalten.len an die Patrontaschen, Karabincrriemen und an
das