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Zweytes Hauptstück.
Von Stab- und Blechhammern.
^ch habe in dem vvrhcl'gesMden Hauptstücke gezei- Inhalt die.
get, wie das Eisen aus seinen Minern durch den sts Haupt,hohen Ofen dargestellet, und theils durch das Gie- "ßen in Formen zu vollkommenen Waaren gemacht,theils aber in große Klumpen gegossen wird, welcheGänse heißen. Diese sogenannten Gänse sind nuneines Theils viel zu groß, als daß sie von den Fabri-ken und Handwerken, welche Eisen verarbeiten, durchihre kleinen Anstalten bezwungen werden konnten;theils aber sind sie noch nichts weniger als vollkomme,nes Eisen, wie wir bald mit mehrerm zeigen werden.
Sie. müssen also in gewisse Anstalten gebracht werden,in welchen nicht allein ein zu allen Endzwecken voll-kommen geschmeidiges und brauchbares Eisen darausgemacht wird; sondern, wo auch diese große Klum-pen in verschiedenen Gestalten dergestalt ausgedehnetwerden, daß sie hernach von allen Fabriken und Hand-werken leicht bearbeitet werden können. Dieses ge?schiehek nun durch die Stab- und Blechhammer, diewir in diesem Haupkstück abhandeln. In den erstenwird das Eisen geschmeidig gemacht, und zu Stäben,
Stangen und andern Gestalten geschmiedet; in denandern aber werden die zu so vielerlei) Geräthschaftenerforderliche» Bleche daraus gemacht. Wir wollenerst von den Stab - und sodann von den Blechham-mern handeln.
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