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Johann Heinrich Gottlob von Justi ... vollständige Abhandlung von den Manufacturen und Fabriken. Erster [- zweyter] Theil
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390
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Z9o IH.Ablheil. HI.Abschn, Ijk.Hauptst,

natürliche Wirkung der Dinge gelten. Von dreyenwird ohnsehlbay eins wahr seyn. Entweder sie habeneine so große und »„nöthige Menge von brennlichenWesen zu ihren, Stahlmachen genommen, daß daswenige darunter gemischte Salz keine große Wirkunghaben können; dennoch würden sie gesunden haben,daß sie allemal bessern Stahl erhielten, wenn sie dasSalz wegließen : oder diese Herren Chymisten habendie größere oder geringere Güte und Vollkommenheitdes Stahles nicht recht zu untersuchen und zu beurthei-len gewußt: oder sie haben, um alles zu sagen, nie-mals Stahl gemacht, sondern ihre vermeynten Ver-suche nur so nach ihrem Gutdünken der Welt mit,getheilet *).

Auf den Allein, ohugeachtet der allerbeste Stahl durch das;

wird' ^Mk"kiren gemacht wird; so bedienet man sich dochder Stahl desselben aufStahlhütten überaus selten oder gar nicht;nur durch nur der piemonkfser Stahl wird durch das Camenti-gemacht **). Vielleicht, daß es ihnen zu mühsam

scheinet,

*) Urtheile dieser Art über andere erlaubt sich ein Gelehr-ter, dem seine eigene Lhre lieb ist, nicht. Und wahrbleibt es dennoch, daß noch jetzt Salz sehr oft hinzuge,setzt wird.

Weil der freyer märkische, nassayische nnd schwedischeStahl durch Schmelzen gemacht wird, so sollte man fastzweifeln, daß die Cämcntinmg den besten geben möchte.Gleichwohl hat Iars in seinen Reisen S. 46 wichtigeGründe für die Meynung unsers Verfassers angeführet.Er leitet den Vorzug der englischen Feilen vor den teut-schen davon her, daß jene aus Cämentirstahl, letztereybcr aus Rohstahl verfertigt werden,