89? III. Abtheil. Ill.Abschn. IH.Hauptst.
mit einer geringern Quantität desto besser vereinigenkönne. Das Produkt aus dieser ersten Arbeit wirdStahlsiein gcnennet; und ist in der That nichts an-ders, als ejn gutes, klarsprißiges Essen.
Wie das Dieser also gemachte Stahlstein, oder, wenn eineSrahlma- Stahlhütte nicht mit einem Hoheuofen verbunden ist,Lsschiehee. kin gutes geschmeidiges Eisen wird dmn aberinals aufeinen Heerd von Kohlcngcstübe gcsehet, und geschmol-zen, Es ist unumgänglich nöthig und befördert dieArbeit gar sehr, wenn umer dieses Kohlengestübe derdritte oder vierte Theil von Hörnern, Klauen, Bor-sten, Haaren rc., die in verschlossenen Gefäßen schwarzgebrannt, und zu Pulver gestoßen sind, gemischekwird; ob eS gleich aus Stahlhütten selten geschiehet.Allein sie haben alödenn auch destomehr Arbeit undKohlenauswand. Die Form des Geblases muß beydiesem Schmelzen etwas höher gerichtet werden, alsbey dem Garmachen des Eisens, damit der Windnicht so nahe an der Oberfläche des schmelzenden Me«talleö wegstreiche, und das brennliche Wesen derKohlen, das sich hier insinuiren soll, davon abtreibe.Wahrendem Schmelzen wird von Zeit zu Zeit Fettund Unschlitt auf den fließenden Stahl gethan undin die Kohlen geworfen, sowohl um dessen Verbren-nen zu verhindern, als destomehr brennliches WesenMit ihm zu vereinigen. Es ist bey dieser Arbeit un-umgänglich nöthig, daß man Anfangs nur wenigMetall, und nicht über einen halben Centner, auf denHeerd setzet, und wenn dieses eine Zeitlang geschmol-zen