Buch 
Johann Heinrich Gottlob von Justi ... vollständige Abhandlung von den Manufacturen und Fabriken. Erster [- zweyter] Theil
Entstehung
Seite
410
JPEG-Download
 

4rs M.MHeil. M.Mschn. V.Hauptst.

Worauf Meines Erachtenö kommt der Vorzug der engstezug"am schen Fabriken von stählernen Sachen auf zweperleykommt. Umstände an: erstlich auf ihre größere Härte, undsodann auf ihre bessere Dauer und Brauchbarkeit, dievornehmlich darauf beruhet, daß diese Instrumente,ohngeachtet ihrer größern Härte, dennoch weniger sprö-de sind. Die größere Härte solcher Instrumente istallerdings ein wesentlicher Vorzug. Es giebt öftersDinge von sehr großer Härte und Festigkeit zu bear-beiten. Den Stahl selbst muß man bearbeiten;man muß denselben feilen, in denselben stechen, unddenselben auf verschiedene andere Art zu seinen End-zwecken bilden können. Wenn nun die Instrumente,womit solches geschehen soll, nicht ungleich härter wa-ren, als der Stahl selbst; so würde man mit diesenBearbeitungen schwerlich zu Stande kommen können.Eben so vorzüglich ist die zweyte Eigenschaft, daßdie englischen Instrumente weniger spröde sind, undin ihrem Bestandwesen mehr Dauerhaftigkeit undGleichförmigkeit zu erkennen geben. Sehr sprödeInstrumente müssen bey dem Gebrauch leicht zer-brechlich und verderblich seyn. Wir wollen über jedeEigenschaft etwas nähere Betrachtungen anstellen.

Von der Die Erfahrung zeiget es, daß die Engeslanderstähln- H"N Feilen und andern »Instrumenten eine größerenen In- Härte zu geben wissen. Man muß bey Bearbeitungßrumente. des Stahls und der stählernen Sachen zweyerley Här-tungen von einander unterscheiden. Die eine geschie-het gleich nach der Zubereitung des Stahles durch das

Cäinen-