Von Fabr. allerley stählerner Gerathsch. 4,7
Zuleht müssen wir noch ein paar Worte von der Von derLöthung der stählernen Instrumente und Geräthschaf-ten gedenken, die gar öfters nöthig ist. Da der Stahl „m In-das allerschwerstüßigste Metall ist; so kann man kein strumente.Loth von Stahl machen. Man bedienet sich bannen,hero den den größten stählernen Sachen des KupserSzur Löthung, welches allemal dem Meßing weit vor.zuziehen ist, sowohl in der Festigkeit der Löthung, alsweil die Dämpfe von Meßing den stählernen Sachenweit mehr schaden, als die von Kupfer. Eö sollte alsogar nicht erlaubt seyn, mit Meßing zu lochen. Manbedarf auch kein besonderes Schlagloch von Kupfer,sondern das reine Kupfer ist darzu am dienlichsten,sowohl weil es viel leichter schmelzt als das Eisen,als weil das Kupfer sich am liebsten mit dem Eisenvereiniget.. Zu der Löthung etwas zärterer stählernerInstrumente bedienet man sich des Silbers, und istrein Silber hierzu am besten, ob man gleich zu Der»
Meldung der Kosten ein vermischtes Schlagloch gemei.nigl-ch zu gebrauchen pfleget. Jedoch muß die Zu-sammenseßung aus Silber und Kupfer geschehen. Dieallerzärtesten stählernen Instrumente hingegen löthetman mit Gölte, weil das Gold eine große Anzeigungzum Stahl und Eisen hat; und mithin zarte Sachenviel fester zusammen vereiniget, als wenn solches mitSilber geschehen sollte *),
Vier-
*) Da der Vers. oben beym Kupfer einiger künstlichen Mi-schungen dieses Metalls gedacht hat, so will ich hier beymEisen wenigstens die so genannte GesundheitScompositionNanufact, u. Fabrik, il Th. D d nen-