Von rmächtel! Polcellaufaön'ken. 4^1
Ders Thon ist ohne Zweifel die Hanptmaterie Von der-bes unächken Porcellans, als welcher nicht allein fastDeschaf-allenthalben in Menge z» haben ist, sondern welcher Thones zurauch vornehmlich der Materie die ?lnhanglichkcit in Fayenceihrem feuchten Zustande geben muß, damit sie sichdrehen, und in Formen bringen laßt, Allein nichtaller Thon ist dazu gleich geschickt; weil es eine sehrmannigfaltige Verschiedenheit desselben, besonders inAnsehung der beygemifchken fremdartigen Theile,giebt. Man muß daunenhero den Thon untersu-chen, der zu dein unächtcn Porcellan angewendet wer-den soll. Die eiste Probe ist, daß man sein Verhalt-uiß im starker! Schmelzfeuer untersuchet. Hierzu kannman sich nur des Feuers von einer Schmied-esse be-dienen. Wenn mau in einem hessischen Schmeltie-gel ohngefähr eines Eyes groß von diesem Thone thut,und das Feuer gemächlich angehen läßt; sodann eineStunde lang durch Hülse des Blasebalges ein star-kes Feuer unterhalt; so wird man den Thon genug-sam untersuchen können. Wenn er zu dem besten nn-achtcn Porcellan tüchtig seyn soll; Po muß er seineweiße Farbe behalten haben; er muß keine Rissezeigen, und er muß zusammengesintert, oder in denersten Grad des Schmelzern, gegangen seyn. Ist ckganz und gar gestoßen; so ist er desto besser, weil eralödenn desto mehr andere Materien vertragt, die zuder Vollkommenheit des Porcellans etwas beytragen.
Vor dieserProbe kann man sich noch einer andern Probe desviel geschwindem bedienen. Man kann ein wenig
I s » Schei, wasser.