Von Glasfabriken. 487
werden hernach mit Tn'ppel und Zinnasche auspolirek.
Nur werden hier ungleich zartere Schüsseln und In-strumente und ganz andere Einrichtungen der Maschi-ne erfordert.
In die geschliffenen Glaser werden gemeiniglich Von,auch alb rley Wapen, Namen, Schrift, Laub-undBlumenwerk eingeschnitten. Dieses Gasschneiden
geschiehet gleichfalls mit Schmirgel vermittelst kuftr-ner Radlein, die an einer Spille befestiget sind. Jezarter die Schrift und andere eingeschnicrene Figurenwerden sollen, desto zartere Räderchen werden dar;uerfordert. Dasjenige, was nach dem Schneidenwieder einen Glanz erlangen soll, wird hernach mit ei-nem bleyernen Rade poliret. Man sollte glauben,
daß diese Arbeit sehr mühsam seyn müsse. Allein,daß sie es nicht ist, zeiget der wohlfeile Preis, wovorman die geschnittenen Glaser verkauft. Maschinenund Handgriffe erleichtern viele Arbeiten, die denjeni-gen, so darinnen unerfahren sind, sehr mühsam undwunderbar scheinen *).
*) Diese Maschine ist noch nicht alt, und eine vollständigeBeschreibung und Abbildung fehlt noch, so viel ich micherinnere. Die, welche Zlahn in Oculo srtistci ui III.p. 79 geliefert hat, halte ich für die erste. Er sagt:dlon ita priäem innotuit pulcerrimum srriöciumgusscungue imgßines ekism contrakgäluras, gua!-cungue stgurar, notas et Icripturss curiosttlime invitra incicicnäi. —
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Fünfter